Da mag auf jeden Fall was dran sein. Beides lässt sich mit dem Vorgehen gut verbinden.
Ja, unter Kohl wurde deren Migration und schnelle Einbürgerung ermöglicht. Die damit verbundene (Jugend-) GewaltkriminalitätDie Russlanddeutschen haben dagegen damals m.E. eher CDU gewählt)
hatte übrigens Polizei und Justiz in den 90ern stark beschäftigt und war besonder ein Phänomen auf dem Land bzw. in Kleinstädten, da man die damaligen Russlanddeutschen überwiegend dort angesiedelt hatte, einmal wegen der Wohnungssituation und dem Vermeiden von Konflikten mit anderen Einwanderungsgruppen. So las ich das mal in einem Text.
Hier nur kurz aufgeführt:
https://mediendienst-integration.de/...agiotidis.html...Nach der Einreise bekamen sie gleich deutsche Pässe. Das hat dazu geführt, dass der Staat die Schwierigkeiten bei der Integration zunächst unterschätzte. Auch Statistiker und Sozialwissenschaftler bewegten sich in diesem Diskursrahmen. In den 1990er Jahren galten die Russlanddeutschen in der Forschung dann als Problemgruppe, weil man schnell merkte: Viele Junge machen Ärger mit Drogen und Gewalt. Erst Ende der Nullerjahre gab es vermehrt qualitative Untersuchungen, die zeigten, dass die Integration dann doch ganz gut geklappt hat. ...






