Ok... also siehst du - ich nenne es mal - physisches Training als eine Art Backup für den Fall der Fälle. Das finde ich eine gute Sache, nicht falsch verstehen und habe ich ja auch gemacht.

Gorilla ist mir leider entfallen

Das Physische --- hey, natürlich habe ich das im Blick, wenn auch mit anderer Denkweise --- sehr sehr wichtig! Wobei ich Fitness - und dazu stehe ich und toleriere auch alles andere- selbst wahrscheinlich anderes sehe inzwischen.
Krafttraining kann ich höchstwahrscheinlich niemals in Konsens gehen (und ich habe das ja gemacht) - Verletzung: Kann immer passieren, meine Lösung dazu ist natürlich Gewöhnung an Schmerz (das ist aber lebensübergreifend wichtig, vor allem wenn ich mir die Jugend aktuell ansehe ) Das hat mit KK nichts zu tun primär. Einfach mal "Druck" oder Unannehmlichkeiten wenigstens aushalten können und sie als Motor für noch mehr Performance ansehen ... frustrierendes Thema für die Generation vor der Jahrtausendwende ^^ - völlig anderes Thema, sry

Physisches Training: Ja, aber nur solche mit direktem Lebensbezug, schwere Waffen gerne, alles was eine ganzheitliche Bewegung erfordert, die man aber auch optimieren muss, sonst macht es keinen Sinn.
Überschwere Trainingspartner: Sehr guter Punkt! Habe und hatte ich immer. Hier sehe ich weniger das Ziel, dagegen zu halten, sondern diese geben einem eine sehr gute Chance, festzustellen, welche Fehler man macht, man spürt es unmittelbar, wenn man Gewicht gegen Gewicht kämpft und anstatt das als Trainingsimpuls zu sehen, ist es wichtig, zu analysieren, wann es dazu kam und genau das auszuschalten. Und was man daraus gelernt hat, auch bei physisch weniger ausgestatteten Partner zu praktizieren. Nenne ich Effizienz.

Mein physisches System beeindruckt: Ja passiert, wenn ich konditioniert bin, mich auf 100% meines physischen Systems zu verlassen statt alles daran zu setzen, nur 20% meines physischen Systems (gefühlt) zu beanspruchen. Egal wie hoch das Level ist. Ich sehe es als eine Herausforderung an, eben an dieser "Lockerheit zu arbeiten und diese im Training ständig herauszufordern. Ehrlich mit sich zu sein, zu bemerken, hier und da verliere ich mich, woran liegt das? Was stimmt an meinem Körper nicht, dass er denkt, hier "ausrasten" zu müssen, völlig unnötig.
Hier möchte ich nicht mich damit zufrieden geben, die Grenze des der physischen Möglichkeiten zu erhöhen (die sowieso Grenzen haben und teils durch Veranlagung, teils durch Alter und Geschlecht sowieso Grenzen haben) sondern die Fähigkeiten zu erweitern, an diesen Punkt so lange wie möglich, nicht zu kommen. Und selbst festzustellen, ab wann mein Nervensystem scheitert. Darin sehe ich mehr Entwicklungspotential - ungeachtet dessen, dass der Körper grundsätzlich robust sein muss.