Für paka und RAMON DEKKERS

paka:

„Gibt es einen Menschen, der den ganzen Thread gelesen hat, und zusammenfassen könnte um was es geht (in weniger als 5000 Wörter)?“

RAMON DEKKERS:

„Das wäre mal was , so ganz bin ich nämlich auch nicht mehr dabei , obwohl ich mich bemüht habe alles zu lesen und alles zu verstehen“

Ich kann mir gut vorstellen das es vielen müßig sein wird solches zu tun, ob es weniger als 5000 Wörter werden kann ich auch noch nicht versprechen, will aber versuchen mal eine Zusammenfassung, möglichst kurz gehalten, zu schreiben. Allerdings eine kleine Warnung vorweg, habe nicht mehr alles im Kopf, schreibe nach meiner Auffassung und meinem Verständnis und zum Teil sicher auch meine eigene Meinung, bin aber sicher, das ist es Wert. Ich werde ganz bestimmt berichtigt, wenn ich falsch liege....

Der Website von Pahuyuth kann man entnehmen das das Kampfsystem ein uraltes ist, das aus der Notwendigkeit die Freiheit eines Volkes zu erhalten im Laufe der Zeit entwickelt wurde. ( Pahuyuth )

Aus dem Stammbaum eines gewissen Rylet erfahren wir das sich irgendwann einmal vom ursprünglichem Kampfsystem das heutige Muay über den ein oder anderen Umweg entwickelt hat (http://www.kampfkunst-board.info/for...8/index19.html ) Seite 19 # 280.

Die obige Website gibt auch einiges an Auskunft darüber.

Das ist die Geschichte von vor 6000 oder noch mehr Jahren?... bis ca. 2005.
Im Jahre des Herren 2005 schlug dann ein Komet Namens Rylet/Tyler in die deutsche KK/KS- Gesellschaft ein, speziell im Bereich des Muay Thai oder wie er es dann beschrieb und schrieb, Muai.

Tyler begann unermüdlich und in einer sehr charmanten Art und Weise, vieles in der deutschen Muay Thai Gesellschaft in frage zu stellen und das Wissen von Pahuyuth als Grundlage dafür einzuflechten. Einiges davon ist im Zooforum zu finden (Ling Lom und Muay Boran - Info-Box des Muay Thai Bund Deutschland ). Oder lest noch mal auf den ersten Seiten des Themas.




Tyler blieb nicht der einzige „Pahuyuthie“ hier im KKB, im laufe der Zeit und Auseinandersetzung kamen noch einige hinzu.

Es gab aber nicht nur Streitereien auf dem Gebiet sondern auch ein immenses Pensum an Fachwissen in Bezug auf Muay/Muai oder Messerkampf, Schwertkampf, zur Einstellung eines Kämpfers und so weiter und so fort.
Das alles findet ihr, wenn ihr Euch die Mühe macht, einen gewissen Rylet über SuFu zu finden und euch all seine Beiträge anseht. Falls einiges von Playtamin unverständlich ist, vielleicht liegt euch das von Rylet/Tyler mehr, es ähnelt sich zum Teil, so lässt sich das was Playtamin schreibt besser verstehen.

Die Auseinandersetzung kann aber nicht ohne Leute stattfinden die anderer Meinung sind, einige davon schreiben noch heute fleißig mit, andere haben es zwischen durch mal versucht und einige sind mittlerweile ganz raus aus dem Thema.

Streitpunkte im einzelnen gab es seitdem sicher viele, das lest ihr sicher selbst nach.

Die momentane Situation ergab sich durch den Themenersteller, er hat ne alte Sache wieder rausgekramt und neu aufgekocht. Warum das nun wieder so ist weiß ich nicht, jedenfalls, schon in einem anderem Thema vorher wie auch jetzt erscheint ein Herr Playtamin auf der Bühne und beginnt zunächst mit der Richtigstellung von verdrehten/ falsch verstandenen Tatsachen. So erfahren wir das Playtamin Lehrer bei Pahuyuth und schon länger in Deutschland bekannt ist.

Mit seinen bisherigen Beiträgen hat er dem Thema „etwas Info“ alle Ehre gemacht in dem er selbst ( wenn auch schwer verständlich, paar mal lesen dann geht es schon), immenses Fachwissen und viel über das Verständnis zum Thema Muay geschrieben hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich nun auch einige der „Thaiboxers“ ( Sportmuay) dazu durchgerungen einiges an Fachwissen als Gegensatz zu den Aussagen von Playtamin nachzulegen.

Umriss zur Auseinandersetzung/zum Streit könnte so aussehen:

Kampfkunst von der Muai abstammt ist nicht gleich zu setzen mit dem heutigem Sport der sich Muay Thai nennt ( oder nach Rylet/Tylers Beschreibung jeweils zugeordnet anders; Beispielsweise Muay Farang ). Es gibt noch diverse Nebenschauplätze die im Thema gut nachzulesen sind, ein weiterer wichtiger Punkt ist die Authentizität des Pahuyuth. Momentan ist der Stand der Dinge:

Pahuyuth bringt deutlich zum Ausdruck das es für einen KK nicht notwendig ist seine Fähigkeiten im Wettbewerb zur Schau zu stellen.

Die Thaiboxers wiederum heben deutlich hervor, das alles nichts taugt, wenn es nicht im Wettbewerb erprobt und bestätigt wurde.

Dabei wird das gesamte Thema des Muai/Muay sehr schön und vielfältig in seine einzelnen Bestandteile zerlegt- Boxhandschuhe und Bandagen zum Beispiel.

Meiner Ansicht nach ist dieses Thema das Wertvollste das ich bisher zu diesem Themenbereich gelesen habe.

Betrachtet man sich die Situation einmal, könnte man folgendes verstehen:
Vor ein paar Jahrzehnten gab es einen Thailänder der im wesentlichen der jenige war der das Muay nach Deutschland gebracht hat ( Playtamin).
Nicht lang danach oder fast zeitgleich, gelang es einigen Leuten aus Deutschland ebenso MT in Deutschland einzuführen, allerdings nicht als Kampfkunst sondern in Form eines wettbewerbfähigen Sportes.

Das war mit Sicherheit für keine von beiden Seiten ein leichtes Unterfangen.
Es gelang beiden bisher sich immer aus dem Weg zu gehen. Die Sportform ist jedoch existent und mehr oder weniger erfolgreich und Pahuyuth zieht nach und veröffentlicht Wissen.

Der Kampf Muay/Muai hat in Thailand mit Sicherheit weit reichende Traditionen und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Durch Playtamin deutlich gemacht wissen wir mittlerweile ( gaaaaanz sicher wussten ein paar spezielle Leute das alles schon vorher... ) das dabei nicht nur der Kampf an sich sondern Mentalität und Kultur der Urheber ein wichtige Rolle spielen.

Persönlich würde ich euch empfehlen beides zu nutzen, wenn es denn schon mal zur Verfügung steht. Siehe den Beitrag von:

Tantaluz:


“... die intention bei den kk scheint anders zu sein... es wird scheinabr nicht auf ein bestimmtes regelwerk, ein best. konditionsniveau, oder auf eine best. ringstrategie trainiert...
(so habe ich es zu mindest verstanden, wenn ich mich irre, ziehe ich meine aussage zurück )


... ich denke beide seiten koennten von einander lernen... ich sehe es so... techniken sind wichtig und schoen... wenn ich 10 techniken gelernt habe, heißt es nicht, dass mir alle 10 auf den leib geschnitten sind... dann verzichte ich eben auf 5... wenn sich mir die möglichkeit bietet, mit einem erfahrenen ringkaempfer zu trainieren, nehme ich die herausforderung gerne an...

praktisch: ... ich habe schon einigen ringkämpfern etwas geboten aber auch immer etwas dafür bekommen... auch wenn ich es nicht sofort zu schaetzen gewusst habe ... hab mir schon das ein oder andere blaue auge von einem ringkaempfer geholt... so ist es eben...“

Ob es nun genauso ist oder ob es das ist, was ihr in Zukunft daraus macht bleibt euch überlassen.

So nun gibt es mit Sicherheit einiges richtig zu stellen in meiner kleinen Zusammenfassung von hoffentlich nicht 5000 Wörtern

Lieber Tantaluz:

"... irgendwie verläuft die diskusion etwas verhaertet... es gibt offensichtlich kaempfer, die glauben, technik sei wichtiger, effektiver, wirksamer etc. und welche, die denken, es sei sinnvoller die technikvielfalt von vornherein zu limitieren, damit sie eine in jeder situation anwendbare basis haben..."

...aber ohne, würde das Thema vieleicht nicht so tiefgreifend sein...