... jetzt lese ich hier ja schon seit ein paar Monaten regelmäßig mit und stelle fest:

Entweder geht's hier darum, ob die ganze Geschichte sv-technisch überhaupt einen Sinn macht oder darum, welcher Verband bzw. Lehrer der Übelste seiner Art ist.

... zumindest in - sagen wir mal - etwa 90% der Beiträge.

Irgendwie macht sich da bei mir langsam Langeweile breit.

Um mal (zumindest für mich) mit dieser Angelegenheit abzuschließen, tu ich mal Folgendes kund:

Nach meiner Erfahrung ist jede KK (... und dazu zähl' ich jetzt der Einfachheit halber auch mal z.B. das gute, alte Boxen....) immer so effizient wie der Betreiber sie trainiert und dementsprechend ausführt. Und jede KK mit ein bisschen Tradition dürfte auch nur deswegen noch existieren, weil sie funktioniert.

Punkt.

Das heißt, dass ich z.B. einige Aikidoka kenne, die mittels ihrer einschlägigen Techniken absolut sv-fähig sind (... ich selbst hab's wirklich lang genug praktiziert, um mir da ein Urteil erlauben zu dürfen...) - und ich hab' sogar schon Ballett-Tänzer (... ja, klassisches Ballett ist keine KK - ich weiß...) erleben dürfen, die Dank ihrer Körperbeherrschung und ihrer Willenskraft in Sparring aber auch auf der Straße durchaus durchsetzungsfähig gewesen sind...

Kurz: Es sind in Sachen SV immer viele Faktoren für die Effizienz von Bedeutung - das ist auch z.B. der einfache Grund dafür, dass es die ultimative KK auch nicht gibt.

Das ist eine Banalität.

Aber irgendwie sollte man sich die vielleicht einfach mal klarmachen, statt immer wieder dieselben Grundsatzfragen ergebnislos durchzudiskutieren.

... irgendwie mutet mir sowas wie Kindergarten an.

Gruß

Der Tatebär (..., der sich jetzt zu seinem dritten und vielleicht auch letzten Beitrag hier genötigt fühlte...)

Aha es gibt also auch Menschen die ohne KK SV-fähig sind. Und?
Was soll uns das sagen, das wir keine KK betreiben sollen, weil wir mit Glück auch so kämpfen könnten? Als KKler (finde ich zumindest) sollte man mit dem Anspruch da rangehen, so gut wie möglichst kämpfen zu lernen und auch gegen gute Gegner zu bestehen. Auch in der SV, denn man weiß ja nie, mit wem man sich kloppen muss.
Zumindest wenn man es ernsthaft betreibt, also mit dem nötigen Fleiß, mit blutigen Nasen, aufgeplatzen Lippen etc.. Einmal die Woche zum Training um etwas Kalorien zu verbrennen betrachte ich nciht als KK.

Meiner Meinung nach ist es absolut ausschlaggeben welches System trainiert wird, zumindest wenn das eigene Level und das der Gegner steigt.
Wohin diese Entwicklung führt, sieht man ja im MMA. Auf dem dortigen Niveau werden Balletttänzer wohl auffe Fresse kriegen. Aikidokas hab ich da auch noch keine gesehen.
Thaiboxähnliches Standup und BJJ mäßiges Grappeln scheinen wohl effektiver als anderes zu sein. Zumindest haben die sich da durchgesetzt.

Schade das der MMA-WingChun Thread geschlossen wurde.