@ Hallosaurus: Die beste Aussage im gesamten Threat....

An fast alle Anderen hier (mit einigen Ausnahmen):

Seit langem habe ich mal wieder hier einen Threat gelesen. Ich muss sagen ich komm mir nun doch etwas dümmer vor als zuvor.
Das Problem an solchen Foren ist immer das jeder alles erfinden kann und keine Rechenschaft ablegen muss. Keiner kennt ihn und kann seine Kompetenz bestätigen oder abfragen. Jeder ist Kampfkunstmeister und hat in 20 Jahren Training die meisten Kampfkünste "gelernt" (mindestens 6 Monate).
Ich denke jedenfalls das es fast unmöglich ist eine Kampfkunst in 6 Monaten zu erlernen, wenn man nicht gerade den ganzen Tag nur trainiert. Selbst wenn, ist es meiner Meinung nach fast unmöglich, da es auch noch andere Skills gibt als die körperlichen.
Die Frage welche KK besser ist finde ich relativ eigenartig. Wer sich solche Fragen stellt sollte besser darüber nachdenken was KK bedeutet und wieso man sie machen sollte.
Eine der besten Weisheiten die ich über KK gehört habe ist: Es kommt nicht auf die Jahre an die man trainiert hat, sondern auf die Minuten.
Des weiteren finde ich es schade, das viele hier andere KK herunterstufen wollen um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Ich finde es dumm so etwas zu tun. Meiner Ansicht nach sollte man sich mit anderen KK austauschen um zu sehen wie sie ihre Dinge regeln und auf Situationen reagieren. Ob man es gut findet oder nicht sollte man hinten anstellen. Ich bin immer froh wenn ich im Austausch mit anderen KK stehe und versuche ihre Ansichten zu verstehen.
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin ein ganz kleines Licht in der Welt der KK, habe in meiner Laufbahn auch erst 5 Jahre auf dem Buckel, aber ich versuche zu verstehen was hinter der ganzen Sache steckt und sehe nicht nur das hauen, treten, kratzen, beisen und geifern.
Ich interprätiere KK so: Wenn ein MMA/MT/NJ/BJJ-Kämpfer 2 Jahre trainiert hat und gegen einen Aikidokämpfer gewinnt, hat der Lehrer des ersteren versagt. Weil eigentlich sollte man in der KK lernen nicht zu kämpfen. Hatte der Aikidokämpfer einen guten Trainer wird er ihm gezeigt haben wie man Kämpfen aus dem Weg zu gehen hat und es wird nicht zum Kampf kommen.
So bin ich die letzten Jahre gut gefahren und würde mir wünschen mehr Leute würden diesen Weg wählen.
Meine Philosophie ist es jeglichem Ärger aus dem Weg zu gehen. Sollte ich mich aber aus welchem Grund auch immer entschliesen zu kämpfen, werde ich alles geben was Gott mir zur Verteidigung meines Lebens und das meiner Nächsten gegeben hat und da wird die Kampfkunst nur eine untergeordnete Rolle spielen als vielmehr der Wille.
Überlegt euch alle mal, ob es der richtige Weg ist ander Kampfkünste zu belächeln oder es besser ist von ihnen zu lernen.

In diesem Sinne

einen schönen Abend noch ^^