Schade, dass Du diesen Stuss nicht konkret benennst und es allein bei persönlichen anfeindungen belässt, scheint sich in diesem bestimmten Fall um morbus arrogantus zu handeln. Ich weiß nicht wie konkret zu jedem bereich der gesamten konventionellen und unkonventionellen Medizin Deine Kenntnisse sind und was ganz genau Du schulmedizinisch beruflich treibst, gebe auch gerne zu, dass meine Kenntnisse ganz sicher weniger konkret und up to date sind. Ich würde trotzdem nicht davon ausgehen, dass ich immer der einzige an Bord bin, der überhaupt ahnung hat oder als einziger krankenhäuser nicht nur als patient gesehen hat.
An einer Forderung, IMMER kritisch zu sein, kann ich nichts Falsches erkennen, auch wenn man unterschiedlich gewichten mag, wann man wie kritisch ist.
Auf erfahrungswerte zu setzen in der Medizin halte ich nicht für falsch und kenne ich aus der Praxis, vielleicht irren sich die mediziner da aber einfach und wissen nicht was sie tun. Klar, sowas schließt nicht aus, dass wie bei der Acetylsalicylsäure die wirkweise beim "Nebenverwendungszweck" durchaus auch bekannt sein kann. Wie oft hört man aber aus Medizinermund, dass etwas verabreicht wird, einfach weil es wirkt, auch wenn man das Wie NICHT richtig kennt?
Daran dass Du an mindestens einer stelle meine texte nicht richtig gelesen oder verstanden haben kannst, kann ich nichts Falsches erkennen. ich habe ja anschaulich genug dargelegt, warum es nur so sein kann, ergänze das aber gerne um mögliches Missverstehen WOLLEN, falls auch diese möglichkeit in betracht kommen sollte.
An der behauptung dass es Skandale in der konventionellen und auch der unkonventionellen Medizin gibt, kann ich nichts falsches erkennen, wurden in den threads ja auch schon welche angesprochen. Genug Schaden hat auch die konventionelle Medizin schon angerichtet (Ciontergan nannte ich ja schon und die Conterganopferfamilen waren ja sogar in doppelter hinsicht welche, erst durch die medikamentation selbst und hinterher durch das vertusche, bei dem u.a. Mütter zu alkoholikerinnen abgestempelt wurden, die selbst schuld sind, dass sie verkrüppelte Kinder kriegen, einfach widerlich), Heroin ist auch keine Erfindung der homöopathischen Hustensaftfreunde, Mittel zur durchführung der Todesstrafe sind es auch nicht. Mir ist klar, dass man soetwas nicht gerne hört, wenn man auf die Schulmedizin eingeschworen ist und dass das auch nur wenige beispiele sind, zu denen man wieder ganz viele positive Beispiele aufzählen könnte.
Ich möchte die konventionelle medizin auch nicht missen falls ich sie wirklich mal brauche (ich spreche jetzt in anlehnung an den nachbarthread nur von zu verabreichenden Mittelchen). Lokale Betäubungen bei OPs kenne ich zur Genüge und unterscheide ganz bewusst zwischen diesen notwendigen chirurgischen eingriffen und damit einhergehehden medikamentionen (wobei sich über operationen im einzelfall natürlich auch gut streiten lässt) und dem, womit tagtäglich das große geld gemacht wird, EGAL ob man wirklich immer gleich ein medikament braucht oder nicht.
An meinen Äußerungen zum mangelhaften Zwischenmenschlichen kann ich nichts falsches erkennen, vielfach in gesprächen gehört und deckt sich auch mit meinen eigenen erfahrungen, egal auf welcher seite ich stand.
Bezüglich meiner Äußerungen zum ähm nennen wir es mal Ritalinmissbrauch kann ich stehen und mein sehr subjektiver eindruck scheint so falsch nicht zu sein, lasse mich da aber gern auch eines Besseren belehren. Vielleicht ist ja evolutionstechnisch bedingt wirklich plötzlichn eine ganze Generation verhaltensgestört und es hat nichts damit zu tun, dass sich tiefgehende wandel in der Gesellschaft vollziehen.
Scheinbar.Zitat von Klaus
Zeigt aber m.A.n. gut auf, dass eben auch in der konventionellen medizin gerne mal wider besseren wissens gehandelt wird, wenn man sich einen entsprechenden Erfolg verspricht. Bei ordentlicher Aufklärung des Patienten in meinen augen legitim, letztlich sollte (nach entsprechender Abwägung aller faktoren) ja schon der Erfolg zählen.






Mit Zitat antworten