Es gibt es unterschiedliche Ergebnisse, in der Gesamtschau ist die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln in hochwertigen, methodisch einwandfreien Studien mit ausreichend Probanden wohl nicht bewiesen.
(Das Gleiche gilt wohl für 80% bis 95% der Mittel der Hochschulmedizin)
Das heißt aber eben nicht, dass die homöopathische Behandlung incl. "Zuhören, Beraten, kompetent dreinschauen & co." keine Wirkung hat.
Alleine das Image von Homöopathie wird eine Wirkung haben, schließlich werden 80% der Präparate ohne Verordnung in der Apotheke gekauft, ohne "Zuhören, Beraten, kompetent dreinschauen & co" durch einen Arzt oder Heilpraktiker.
Offenbar sind nicht wenige Menschen bereit, für homöopathische Mittel Geld auszugeben und die meisten davon sind mit dem Ergebnis auch zufrieden.
Wer ist denn "man"?
Wenn Pharmaunternehmen, die ihr Geld mit Homöopathie verdienen, entsprechende Studien finanzieren, dann ist das legitim und deren Sache, solange diese Studien nicht gefälscht oder geheim gehalten werden.
Wenn die viel Geld mit verschüttelten und verdünnten Präparaten verdienen, weil die Nachfrage auf dem Markt da ist, dann ist es für die sinnvoll, weiterhin solche Präparate nach dieser Methode herzustellen.
Die Informationen über die nicht bewiesene Wirksamkeit sind ja offen zugänglich und einschlägige Nachrichtenmagazine bringen von Zeit zu Zeit entsprechende Artikel.
Wenn sich einer einen Schrank aus einer Eiche, die bei Vollmond gefällt wurde, kauft oder einen Aquavit, der mit dem Schiff über den Äquator gefahren wurde, dann ist das seine Sache.
Der Placeboeffekt wird erforscht.
Solange man keinen Hinweis darauf hat, wie man den mit einer patentierbaren Substanz verstärken oder erzeugen kann, wird das Interesse der Pharmaindustrie und damit die gezielte Finanzierung der Forschung von dieser Seite IMO eher gering sein.





Mit Zitat antworten