Wenn ich mit Leuten Mitleid habe, dann eher meist darum, wenn ich sehe, wie viel Leid sie auf sich nehmen, um die Illusion aufrecht zu erhalten, sie kontrollierten ihr Leben... Menschen sind unglaublich leidensfähig. Da staune ich immer wieder.
Aus Erfahrung.ich fragte ja schon mehrfach, woher religiöse menschen die oft bei ihnen anzutreffende absolute, unerschütterliche, selbstgerechte gewißheit nehmen, im recht zu sein ...
wofür es aber belege gibt (entsprechende fachjournale konsultieren, wers nachlesen will), ist die tatsache, daß einfach
1. sehr viel mehr psychische erkrankungen ERKANNT werden als bspw. noch vor 30 oder 40 jahren.
Vor 100 Jahren hiess es: "Frau Meiers Ehemann ist vor einem halben Jahr gestorben. Sie trauert immer noch. Da kommt es halt vor, dass man gelegentlich in Tränen ausbricht. Nehmen wir Rücksicht auf sie."
Heute heisst es: "Frau Meiers Ehemann ist vor einem halben Jahr gestorben. Da sie sich nicht nach einem Monat wieder völlig normal benimmt, als ob nichts gewesen wäre, sondern immer noch in Tränen ausbricht, hat sie eine psychische Störung, die behandelt werden muss."
Mir scheint, heute werde jedes Verhalten, das nicht roboterhaft-normal-kontrolliert sei, sehr schnell zu einer "Störung" erklärt. Es wird nicht mehr akzeptiert, dass es Hochs und Tiefs im Leben gibt, und dass diese Dinge gelegentlich auch länger dauern als zwei, drei Wochen.
Wo erlebst du das denn? Hier im Thread ja nicht. Wo denn sonst? und wie häufig?aber ich hab oft erlebt, daß religiöse menschen eine unendlich penetrante art haben, ALLES, aber auch wirklich alles in einen (oft nicht vorhandenen bzw. nicht nachweisbaren) zusammenhang zu ihrem glauben und zu "gott" zu stellen.
(sag jetzt bitte nicht "immer wenn ich mit den Zeugen Jehovas diskutiere, die am Bahnhof Traktate verteilen")
nein. Die Beziehung zu Gott ist, unter anderem ein Werkzeug, das in vielen Fällen sehr wirksam hilft, aus psychischen Problemen rauszukommen.die behauptung, ein "mangel an glaube" würde zu psychischen erkankungen führen, halte ich für ein bodenlose frechheit - auch wenn diese behauptung hier verklausuliert formuliert wurde.
Und wenn einem dieses Werkzeug fehlt... so fehlt das halt in der Werkzeugkiste. Und es fehlt dann auch in jenen Fällen, wo es mit Gewinn angewendet werden könnte.
An Emotionalität fehlt's den Atheisten in der Regel nicht, muss ich sagen.
daß nichtreligiöse menschen "eigentlich" weder moralisch handeln noch wirklich lieben noch überhaupt echte gefühle empfinden können.
Was mich am meisten stört, ist eher deren häufig anzutreffende intellektuelle Begrenztheit; wenn ein Atheist auf logische Fehler innerhalb seines Weltbilds hingewiesen wird, wird er oft ausfällig; statt darüber nachzudenken und eine Entkräftung zu finden. Das ist ärgerlich.
Bist nicht du der, der immer wieder mal schreibt, man muss auch mal was aushalten können?und auf den gefühlen von nichtreligiösen menschen herumtrampeln zu dürfen.
Weisst du was: rede doch MIT den Gläubigen, die hier sind, statt ÜBER Gläubige, die nicht hier sind. Diskussionen sind meist fruchtbarer, wenn man sich mit dem auseinandersetzt, was gerade hier und jetzt passiert, und nicht, wenn man alte Ressentiments neu aufkocht, die keinen Menschen interessieren.
nein, die meinen das nicht mal böse, sie sind einfach nur bigott.
ich hätte jetzt, aufgrund deines Verhaltens im Forum, nicht vermutet, dass du Wert auf Sympathie legst.
das macht sie nicht sympathischer ...![]()







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