Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
ja das ist ja auch so ein Problem, das die Wissenschaft hat (und geflissentlich ignoriert, scheint mir) - der Übergang von Lebendigem und Totem.

Erstens ist die biologische Definition von "Leben" recht naiv - wenn etwas so aussieht, als würde es leben (also Stoffwechsel hat, auf Umweltreize reagiert, sich fortpflanzt etc), dann sagt man: es lebt. Wenn es das nicht tut, so sagt man: es lebt nicht.
ich finde die definition ist recht gut geregelt. aber auch im ständigen umbruch. viren zählen halt zu einer eigenen gruppe und sie sind nicht selbständig lebensfähig. mutationen sind aber einfach normal das ermöglicht es ihnen sich anzupassen...

Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Ein Stück Brot ist zB nicht lebendige Materie, nach dieser Auffassung. Aber sobald ich es esse, wird es verdaut und in meinen Organismus eingebaut - jetzt ist ein und dieselbe Materie, die vorher noch nicht lebendig war, jetzt plötzlich lebendig? Wie das? Woher kommt dieses Leben denn?
da würde ich dir einfach raten sich mit der biochemie auseinander zu setzen, welche einfach viele deiner fragen klären würde...

wer sich wirklich damit auseinader setzen möchte dem empfehle ich das buch hier als einstieg: https://www.amazon.de/Campbell-Biolo...ampel+biologie

das ist ein gundwerk für biologiestudenten, was ich schon in meinem studium hatte und auch meinen studenten heute noch ans herz lege. es ist mittlerweile in der 10. auflage. damit kommt man recht gut über die ersten 3-4 semester und es ist bis heute ein buch was ich mir schon in der schule gewünscht hätte. die abbildungen sind sehr gut und selbsterklärend und der text verständlich geschrieben....und nein ich bekomme da keine provison für :P