Nun ja, sowohl das Boxen von heute hat sich doch sehr stark gegenüber früher geändert, wie auch dass Ringen heute anderes aussieht als im historischen Ringen. Das ist auch keine Wertung. Boxen (habe ich einige Jahr trainiert) und Ringen (habe ich leider!!! nur kurz trainiert) sind hervorragende Kampfsportarten mit vielem das auch außerhalb des Rings (der Matte) sehr gut anwendbar ist.Geboxt und Gerungen wurde schon in der Antike Noch traditioneller geht es ja kaum noch.
Unter traditionell verstehe ich (!) Künste mit einer durchgängigen Übertragungslinie (wie lange die sein muss, kann man natürlich streiten ;-).
Die Gründe warum ich diese Unterscheidung für wichtig erachte, hat FireFlea gut erläutert. Wie "Fly" schon gesagt hat, der Begriff "authentisch" trifft es vermutlich besser.
@SVen: Ich hoffe, es ist jetzt klarer worauf ich raus wollte.Das Verständis dafür, was traditionell ist und was nicht, ist für mich eher emotional denn technisch/taktisch zu sehen.
Ich selbst stamme ja auch aus einem Karatestil, der eher nicht traditionell ist und mit vielem anderen Dingen "ergänzt" wurde. Zweifellos kam dabei ein ernstzunehmender, waffenloser Kampfstil heraus. Mit einem Karate, dass den Kampf sowohl waffenlos als auch mit Waffen lehrt, hat dies aber leider nichts mehr zu tun (daher ist es für mich kein traditioneller bzw. authentischer Stil mehr - auch hier wieder, keine Wertung).





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