@discidingenskirchen:
und was soll das sein? was GENAU kannst DU, was ein boxer NICHT kann?Das machen sie auf alle Fälle erfolgreich, und genau darum würde ich mich extrem hüten, mit einem Boxer auf dem Gebiet seiner Spezialität zu konkurrieren.Zitat von rambat
boxer machen liegestütze.
und genau diese dafür notwendige muskulatur trainiert man mit liegestützen (und anderen übungen).
Sondern würde versuchen, all das zu tun, was er vermutlich nicht in seinem Training tausend Mal getan hat.
willst du ihn treten? glaubst du ernsthaft, er kann deinen trittchen nicht ausweichen oder sie mit jab/cross/hook erfolgreich kontern? fäuste sind schneller als tritte, und wenn ein boxer fäusten ausweichen kann, dann kann er den langsameren tritten auch ausweichen.
mit ellbogen kommst du nicht an ihn ran.
und kniestöße?
dazu mußt du so nah ran, daß er in den clinch geht, und da hast DU keinerlei erfahrung. mal abgesehen davon, daß der boxer dich vorher abfangen und umhauen wird.
was GENAU willst du also gegen ihn einsetzen?
willst du ihn bewußtlos quatschen?
wenn das wörtchen "wenn" nicht wäre ...Wenn ein weiches Ziel zugänglich ist, braucht es sehr wenig Kraft, um etwas zu bewirken. Eine leichte Berührung des Auges erzeugt sofort Tränen, zum Beispiel. Das schafft jedes Baby - vorausgesetzt, der Zugang ist da.wer nicht mal genug kraft hat, liegestütze in nennenswerter anzahl durchzuführen, der hat definitiv nicht genug kraft, um schläge beim gegner anzubringen, die irgend etwas bewirken.
in einem kampf, sei es nun ein (wett)kampf nach regeln oder sei es ein kampf im ernstfall, wird man sich den "zugang" zu einem "weichen ziel" verschaffen müssen, wenn man es treffen will.
wie stellst du dir das vor? so wie dein armgekurbel ausm chi sao?
du hast wirklich NULL ahnung und bist, wie du selbst zugegeben hast, einfach nur ein lauch.
aber blamier dich ruhig weiter, es amüsiert uns alle sehr ...
bist du echt so dumm oder tust du nur so? ich hab versucht, dir klarzumachen, daß die regeln im judo deshalb aufgestellt wurden, damit die judoka die ganzen gemeinen, bösen und sehr gesundheitsschädlichen techniken, DIE SIE KÖNNEN, eben gerade NICHT anwenden.Eben, es ist Sport - wettkampforientiert - nicht SV, so wie es meist geübt wird.Zitat:
es gibt bspw. im judo jede menge regeln - und warum?
weil man mit diesen regeln verhindern will, daß im wettkampf und im sparring sehr wirksame, aber "unfaire" (und extrem gesundheitsschädigende) techniken angewandt werden.
Es geht um ein faires Duell, wo die Gegner so ausgesucht werden, dass sie etwa gleich stark sind, es geht nicht darum, sich selbst gegen einen überlegenen Gegner zu schützen.
Das ist nun mal nicht dieselbe Situation.
und ich hab versucht, dir zu erklären, daß die NICHT-anwendung dieser dinge ÜBERWACHT werden muß durch kampfrichter, weil sonst jeder judoka mal in die trickkiste greift und sehr gefährliche, böse, gesundheitsschädigende techniken rausholt, DIE ER KANN.
diese meine erklärung mißzuverstehen zeugt entweder von gigantischer dummheit - oder ist der beweis, daß du ein troll bist.
du behauptest einfach etwas a priori und nimmst deine eigene behauptung als beweis ihrer selbst.Wer als aktiver Judoka viele Sparrings nach Wettkampfregeln und Wettkämpfe bestreitet, und auch immer wieder eingetrichtert bekommt "sei fair, tu dies nicht, tu jenes nicht" dem wird das wohl mit der Zeit reflexhaft, bis zu einem gewissen Grad. Es braucht da zumindest einen aktiven, bewussten Entschluss, dass hier und jetzt gerade die Situation anders ist.Zitat:
jemand, der im wettkampf ständig durch die anwesenden drei kampfrichter nachdrücklich daran gehindert werden muß, "unfaire" (sprich: für den gegner extrem verletzungsintensive) techniken anzuwenden, wird sich in einer prügelei mit sicherheit NICHT von allein an "regeln" halten.
wie viele AKTIVE judoka hast du schon im wettkampf UND im ernstfall erlebt?
laß mich mal raten - keinen.
du hast keine ahnung, aber davon jede menge. wir haben als wettkämpfer die regeln kennen müssen, ABER unsere trainer haben uns (vor allem im leistungssport) IMMER darauf gedrillt: "erlaubt ist alles, was der kampfrichter nicht sieht!"
wie haben also vor allem gelernt, TROTZ der überwachung durch drei kampfrichter unsere "dreckigen" techniken durchzuziehen und möglichst ungestraft davonzukommen. wir sind sehr oft NICHT erwischt worden ...
was hab ich in meinen wettkämpfen strafen kassiert ... aber das war's wert. und meine gegner haben es nicht anders gemacht. es war ein ständiger wettlauf zwischen "mit dem ding erwischt du ihn so, daß er nicht weiterkämpfen kann, aber der kampfrichter darf es nicht sehen" und "verdammt, der kampfrichter kennt diese technik und hat sie gesehen, jetzt kassiere ich eine strafe" und "verdammt, der gegner hat mich gerade mit so einem dreckigen trick erwischt".
wir haben GELERNT, wie man selbst dreckig kämpft und wie man damit umgeht, daß der gegner dreckig kämpft.
außerdem haben wir uns weidlich rumgeprügelt - meine heimatstadt führte in der DDR die kriminalstatistik im bereich "gewaltstraftaten" mit abstand an (ja, noch VOR berlin).
klingt das irgend wie nach "ohgoootohgott, ich armer wettkämpfer, ich kenne doch nur meine regeln und die verbieten mir, den schwachkopf, der mich gerade jetzt im ernstfall attackiert, mit einem gebrochenen jochbein auf die bretter zu schicken" ...?
disci-mäuschen, ich würde an deiner stelle so langsam mal drüber nachdenken, ob es wirklich klug ist, wenn du hier in diesem forum dauernd über dinge redest, von denen du nichts verstehst.
man könnte ja beinahe annehmen, daß du an einer art pippi-langstrumpf-syndrom leidest ...
"ich mach mir die welt willewille wie sie mir gefällt ..."





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