Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Aggressive Menschen kriegen von mir in der Regel ein freundliches Lächeln und ein "wie kann ich Ihnen helfen? Kann ich etwas für Sie tun?"
Und wer bekommt jetzt den aggressiv-stirnrunzelnden Blick?

(Halb)Zurück zum Thema:
Du fragst doch dich ganze Zeit wozu die Liegestütze gut sind. Neben dem ganzen Ganzkörpergedöns hat die Bewegung im BJJ, was du laut Threadeinleitung ausprobieren wolltest, folgenden Nutzen (zumindest für Anfänger):
In den ersten Monaten landet man übermäßig oft in der Unterlage, kommt da schlecht raus und bekommt schlecht Luft - ein klein wenig Abhilfe schafft die Fähigkeit den Gegner wegzudrücken oder einen Frame zu setzen.
Bei manchen Positionen ist Shrimpen eine gute Option, doch wenn Hüfte/Beine gut festgehalten werden, braucht man um rauszukommen bissl Kraft und einen Gegenlager, den man sich mittels Drücken aus den Armen schafft.
Bei dem einen oder anderen Guardpass muss man mit den Armen die Beine/Knie des Gegners wegdrücken.
Wenn man gerade selbst in der Guard steckt, ist es nicht schlecht, wenn den anderen unten halten kann, dafür muss man ihn ab und zu runter drücken.

Sind jetzt nur ein Paar Beispiele, wo man im BJJ eine drückende Armbewegung (am besten mit engen Ellbogen) braucht. Die Bewegung kann man natürlich auch mit Bankdrücken trainieren, aber Liegestütze (ebenfalls am besten mit engen Ellbogen) lassen fast immer und fast überall ohne zusätzlichen Aufwand üben. Nach dem Aufstehen, beim Spazieren gehen, in einer kurzen Pause auf der Arbeit, im Training, damit einem warm ist. Ist kostenlos, einfach verfügbar und vielseitiger als Bankdrücken.
Du kannst es natürlich auch mit Kieser machen, dort sind aber m.W.n. die Ellbogen nach außen gestellt. Wenn man aber so (Kieser) trainiert, gewöhnt man sich eine Bewegung an, die viel Angriffsfläche für Armhebel bietet.