Das ist die Aufgabe einer Definition.
Worte müssen exakt sein, das Verwischen von Begriffsabgrenzungen und Definitionen ist kontraproduktiv, wenn eine klare Sprache gewünscht ist.
Wenn ich "Essen" sage, dann meine ich nicht Schlamm, obwohl man Schlamm theoretisch auch essen kann. Wir sind hier nicht vor Gericht, wo man "von der zuständigen Behörde zum menschlichen Verzehr freigegebene Lebensmittel" sagen muss. Oder doch?
Jeder weiss, was mit "Essen" gemeint ist.
Und ebenso kann so ziemlich jeder zwischen einem Kampf und einem Überfall, einer Attacke, einem Hinterhalt, einem bewaffneten Angriff und so weiter unterscheiden.
Wenn man schlichtweg "Kampf" sagt und vom "stärkeren Kämpfer" spricht, werden wohl 99,9% aller Menschen einen unbewaffneten Zweikampf verstehen.
Und so funktioniert Sprache. Nach einem Gemisch aus allgemein akzeptierten Definitionen und dem allgemeinen Gebrauch der Worte.
Wenn ich den besten Topf definieren will, dann ist es unwichtig, welcher Topf sich am Besten zum Helm eignet, weil ein Topf per Definition unter anderem ein Ding ist, welches man zum Kochen gebraucht. Die weitere Definition engt den Begriff noch ein wenig weiter ein, ein (üblicherweise rundes) Gefäss, in welchem Essen erhitzt und gekocht wird.
Ein Topf! Und Wenn der Topf ein Ding ist, welches man zum Kochen auf eine bestimmte, allgemein bekannte Weise gebraucht, dann ist derjenige Topf der Beste, der diese Aufgabe am besten erfüllt.







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