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hier ist eure Chance: wenn jemand mir eine alternative Art von Krafttraining vorschlagen kann, ...
1. Wahnsinnig großzügig! Endlich noch etwas, daß du 'ja, abern' kannst!
2. Wurden dir doch schon zig Alternativen geraten, die genau dasselbe erreichen wie Kieser, nur in gut.


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öh nein. Schreibe ich nicht, denke ich nicht, noch nicht mal etwas, das auch nur annähernd in diese Richtung geht.
Dann solltest du vielleicht mal lesen, was du so schreibst, da dieser Einwand ja nun nicht zum ersten Mal kommt.

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Was nach so schwerwiegendne Traumata eher nicht geschieht: dass man zur Tagesordnung übergeht und einfach weiter macht wie immer.
Auch wenn ich dem Teil tatsächlich einigermaßen zustimme: Ich nehme an, du hast aber eigene Erfahrungen mit Traumate, richtig?
Denn sonst würdest du doch sicherlich nicht so absolut und klar darüber schreiben, was Traumata mit Menschen anstellen?

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Die Einstellung "ich bin vielleicht klein/schwach/langsam/krank/sonst eingeschränkt, aber ich tue trotzdem mein Bestes, um meine Lebensqualität zu erhalten" halte ich für deutlich sinnvoller. Sie führt zu einem besseren, grösseren, stolzeren Leben. auch zu einem sichereren Leben. Im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten und Umstände.
Dem stimme ist sogar vollkommen zu.
Aber ich finde es gut, wie du im Grunden jenen, die das nicht können, nahezu alles absprichst.

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Heilt die Zeit Wunden? - ja, das tut sie. Wenn man sie lässt.
Ah, ja.

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kann man vergeben und vergessen? - Vergessen kann und soll man nicht; aber es kann passieren, dass man feststellt, nach einem Jahr oder zehn Jahren oder dreissig Jahren, ich habe Frieden mit meiner Katastrophe geschlossen. das ist gut. Und wenn nicht: das ist auch in Ordnung. da muss jeder Mensch seinen Weg selbst finden, wie man mit einem solchen Trauma umgeht.
Dir ist klar, daß das auch schon wieder wertet - und zwar schon wieder zu ungunsten der Opfer?

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Frauen dürfen eher schwach und zart sein, Männer dürfen immer noch nicht. Da kommt zum Erlebnis, das für sich schon schlimm genug ist, noch eine Menge Scham.
Also sind Leute, die darunter leiden deswegen schwach und zart?
Und Frauen schämen sich dafür natürlich nicht, denn sie sind ja Frauen?

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Schulddiskussionen sind mir sowas von egal. Schuld festzupinnen bringt sowas von gar nichts Konstruktives.
Weißt du, meine Erlebnisse die ich so gemacht haben, wirken wie ein Nichts im Gegensatz zu dem was andere erlebt haben.
Aber es hat mir durchaus geholfen, sagen zu können: 'Das, was passiert ist', ist *absolut nicht* meine Schuld, sondern die des anderen!

Oder ein Beispiel: 'Ja, du bist vergewaltigt worde, aber weißt du, gib nicht dem anderen die Schuld, daß hilft dir eh nicht.'

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ich bin bestimmt die Allerletzte, die andern vorwerfen würde, dass sie jung und naiv und verliebt sind, und dass sie auch ihre Zeit brauchen, um von einer Beziehung mit einem Schläger oder generell fiesen Menschen rauszukommen.
Bei älteren, weniger naiven sieht die Sache aber anders aus?
Wenn sie zum Beispiel in ihren Vierzigern oder so sind, kann man den Leuten munter vorwerfen, daß sie in einer solchen Beziehung bleiben? Denn sie haben an sich ja genug Lebenserfahrung, um zu sehen, was abgeht?