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ich würde das "korrigieren" nennen und nicht "kritisieren". Hast du denn auch ein Feedback darüber gekriegt, ob die korrigierten Details am Ende der Lektion besser sitzen als am Anfang der Lektion?
Die Korrektur kam anschließend.
Und ja, natürlich hab ich Rückmeldung bekommen, wenn der Fehler behoben war; aber eben nicht mit "gut gemacht" oder "toll", sondern mit "ja" oder "genau".

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scheint auch so ein touchy-feely-anfass-Typ zu sein, dein Schüler.
Das meiste nimmt er zuhören und gucken auf; beim anschließenden ausprobieren ist die Richtung meist schon die richtige, aber die Routine fehlt halt noch.

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meist hat das Visuelle ja massives Übergewicht, mal auch noch die andern Sinneskanäle mit einbeziehen, scheint mir kein Fehler zu sein.
Es geht ja nicht darum, ob die anderen "mal" mit einbezieht; ich selber lerne auch besser, wenn die Techniken an mir gemacht werden und ich dabei eine gute Erklärung bekomme; bringt mir aber nichts, wenn *ich * so gut lerne, die Kids damit aber nichts anfangen können.

Wir haben einen Jungen, der hatte am Anfang Probleme generell mit Berührungen; war nicht seins. Warum sollte ich so jemanden dann dazu zwingen, vermehrt über Berühurung zu lernen?

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Es ist hervorragende SV. zumindest so, wie ich es lernen durfte.
Das weißt du, ohne das du es je anwenden musstest?

Ich komme im Training gut klar, ob ich aber bei einem echten Angriff auf der Straße alles gut überstehe, kann ich so jetzt nicht sagen.

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weiss nicht, ob "jemanden auf den Boden bekommen" in vielen Fällen ein sinnvolles Ziel ist. Ich vermute, eher nicht.
Der andere Boden, ich kann versuchen wegzukommen.
Finde ich nun die schlechteste Option.
Definitiv besser, als rückwärts auszuweichen.

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Sowohl im Training, wie in meinem Alltag, schlägt mir kaum je jemand blutige Lippen oder die Zähne aus.
Du trainierst aber nicht für den Alltag, sondern für den Ernstfall.

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dann musst du eben schneller tasten, wenn langsam nicht reicht. ^^
Sag mal, wurdest du schonmal mit Druck rückwärts getrieben?
Oder nur in Tippelschritten?

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wofür haben eigentlich Menschen eine Physis, die rundherum mit einer Unzahl von Sensoren bestückt ist, wenn man diese Sensoren erstens nicht aktiv nutzt und zweitens die sowieso aufgenommenen Daten nicht auswertet?
Wenn ich gerade Schläge abwehre, pariere, ausweiche - was weiß ich - dann hab ich nicht die Muße, mich auch noch auf meine ganze Umgebung zu konzentrieren.
Ich nehme an, es hat einen Grund, daß selbst geübte Wettkämpfer ihren Trainer regelmäßig nicht hören, und das obwohl sie an sich auf die Stimme konditioniert sind.

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Übungssache. und die Idee vergessen, dass man Dinge sehen muss. Nein, muss man nicht unbedingt.
Wo habe ich etwas von "sehen" geschrieben?

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ich habe echt Mühe mir das vorzustellen
Ich verstehe nicht, was daran Mühe macht, sich das vorzustellen?
Daher kann ich dir da auch nicht helfen.

Da er das aber auch bei geübten Wettkämpfern macht und diese ebenso über den Haufen rennen kann, liegt es wohl zumindest nicht an mir.

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Auch Verspannungen werden gefühlt (und sind mit mentalen und emotionalen Inhalten assoziiert), und auch Fieber ist mit einem bestimmten Empfinden assoziiert, und so weiter. Körper und Psyche sind nicht getrennt, die wirken gegenseitig aufeinander ein, und ja klar kann man da vieles mitkriegen. nur schon bei so etwas Simplem wie "jemandem die Hand geben"
Super, also bin ich verspannt, wenn du mir die Hand gibst.
Und was fühle ich dann in dem Moment?

*Du* hast gesagt, daß spürst so die Emotionen des anderen; jetzt sind auf einmal überwiegend nur noch Verspannungen oder wenn man verkrampft ist?

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Wer WT macht, eine Methode, wo man einander anfasst, muss halt damit leben, dass auch Demonstration von Techniken über Anfassen läuft. Was ein völlig normaler Sachverhalt ist in allen Künsten, wo man einander anfasst.
Es ist aber ein Unterschied, ob ich den Schüler anfasse, während ich die Technik zeige, oder ob ich ständig an ihm rumpatsche, um einzelne Schritte zu erklären.

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Das sag ich dir dann, wenn je einer sowas gewollt haben wird.
Du sagst immer wie oft du dein WT schon anwenden musstest; immer wenn es dann konkreter wird und nicht um Selbstbehauptung geht, merkst du an, daß du es noch nie anwenden musstest, weil alle immer nett zu dir sind.
Spannend, wie dir allein dieser ständige Widerspruch nicht zu blöd wird.