Die Korrektur kam anschließend.
Und ja, natürlich hab ich Rückmeldung bekommen, wenn der Fehler behoben war; aber eben nicht mit "gut gemacht" oder "toll", sondern mit "ja" oder "genau".
Das meiste nimmt er zuhören und gucken auf; beim anschließenden ausprobieren ist die Richtung meist schon die richtige, aber die Routine fehlt halt noch.
Es geht ja nicht darum, ob die anderen "mal" mit einbezieht; ich selber lerne auch besser, wenn die Techniken an mir gemacht werden und ich dabei eine gute Erklärung bekomme; bringt mir aber nichts, wenn *ich * so gut lerne, die Kids damit aber nichts anfangen können.
Wir haben einen Jungen, der hatte am Anfang Probleme generell mit Berührungen; war nicht seins. Warum sollte ich so jemanden dann dazu zwingen, vermehrt über Berühurung zu lernen?
Das weißt du, ohne das du es je anwenden musstest?
Ich komme im Training gut klar, ob ich aber bei einem echten Angriff auf der Straße alles gut überstehe, kann ich so jetzt nicht sagen.
Der andere Boden, ich kann versuchen wegzukommen.
Finde ich nun die schlechteste Option.
Definitiv besser, als rückwärts auszuweichen.
Du trainierst aber nicht für den Alltag, sondern für den Ernstfall.
Sag mal, wurdest du schonmal mit Druck rückwärts getrieben?
Oder nur in Tippelschritten?
Wenn ich gerade Schläge abwehre, pariere, ausweiche - was weiß ich - dann hab ich nicht die Muße, mich auch noch auf meine ganze Umgebung zu konzentrieren.
Ich nehme an, es hat einen Grund, daß selbst geübte Wettkämpfer ihren Trainer regelmäßig nicht hören, und das obwohl sie an sich auf die Stimme konditioniert sind.
Wo habe ich etwas von "sehen" geschrieben?
Ich verstehe nicht, was daran Mühe macht, sich das vorzustellen?
Daher kann ich dir da auch nicht helfen.
Da er das aber auch bei geübten Wettkämpfern macht und diese ebenso über den Haufen rennen kann, liegt es wohl zumindest nicht an mir.
Super, also bin ich verspannt, wenn du mir die Hand gibst.
Und was fühle ich dann in dem Moment?
*Du* hast gesagt, daß spürst so die Emotionen des anderen; jetzt sind auf einmal überwiegend nur noch Verspannungen oder wenn man verkrampft ist?
Es ist aber ein Unterschied, ob ich den Schüler anfasse, während ich die Technik zeige, oder ob ich ständig an ihm rumpatsche, um einzelne Schritte zu erklären.
Du sagst immer wie oft du dein WT schon anwenden musstest; immer wenn es dann konkreter wird und nicht um Selbstbehauptung geht, merkst du an, daß du es noch nie anwenden musstest, weil alle immer nett zu dir sind.
Spannend, wie dir allein dieser ständige Widerspruch nicht zu blöd wird.






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