ich würde das "korrigieren" nennen und nicht "kritisieren". Hast du denn auch ein Feedback darüber gekriegt, ob die korrigierten Details am Ende der Lektion besser sitzen als am Anfang der Lektion?
scheint auch so ein touchy-feely-anfass-Typ zu sein, dein Schüler.daß ich mir bis zum nächsten Training etwas einfallen lassen musste, um es ihm so zu erklären, daß er es auch versteht.
In seinem Fall war es witzigerweise am Nützlichsten, ihn an mir üben zu lassen; mittlerweile ist es meine Theorie, daß der bloß den Trainer würgen wollte![]()
meist hat das Visuelle ja massives Übergewicht, mal auch noch die andern Sinneskanäle mit einbeziehen, scheint mir kein Fehler zu sein.
Es ist hervorragende SV. zumindest so, wie ich es lernen durfte.
Wäre ja generell alles gar kein Problem, wenn man nicht behaupten würde, hervoragende SV zu unterrichten.
Aber ich hoffe dennoch sehr, daß ich Handlungsfähig genug wäre, mich dennoch zu wehren und ihn überhaupt auf den Boden zu bekommen.
weiss nicht, ob "jemanden auf den Boden bekommen" in vielen Fällen ein sinnvolles Ziel ist. Ich vermute, eher nicht.
Sowohl im Training, wie in meinem Alltag, schlägt mir kaum je jemand blutige Lippen oder die Zähne aus. Ja doch, das ist zu 100% meine Realität, in der Tat. und so wie ich das beobachte, scheint es andern Leuten auch nicht anders zu gehen.Weil das nämlich 100%ige Realität ist!
dann musst du eben schneller tasten, wenn langsam nicht reicht. ^^ sogar wenn einer Druck macht, wird sich der wohl kaum im Sprinttempo auf dich stürzen.Also, *ich* habe keine Zeit noch gemütlich mit den Füßen rumzutasten, wenn ich nach hinten getrieben werde.
Wie schon mehrfach angemerkt wurde fängt es schon mit so Kleinigkeiten an wie: Rückwärts ist langsamer als Vorwärts.
Bei Druck hast du nicht die Zeit noch langsam zu tasten, ob da der Boden frei ist.
wofür haben eigentlich Menschen eine Physis, die rundherum mit einer Unzahl von Sensoren bestückt ist, wenn man diese Sensoren erstens nicht aktiv nutzt und zweitens die sowieso aufgenommenen Daten nicht auswertet?
Übungssache. und die Idee vergessen, dass man Dinge sehen muss. Nein, muss man nicht unbedingt.Vielleicht verstehen wir auch was anderes unter 'leichtem Druck'; ich hatte auf alle Fälle keine Zeit, noch zu fühlen, ob ich meinen Fuß abstellen kann oder eine Kante kommt und mir ist ein Rätsel,
ich habe echt Mühe mir das vorzustellenWie bereits einmal als Beispiel genannt: Mein Karate- und Kickboxtrainer, der mich einfach ein paar Male überlaufen hat; da war nichts mehr mit zurückweichen, weil es gar nicht so schnell geht.
Auch Verspannungen werden gefühlt (und sind mit mentalen und emotionalen Inhalten assoziiert), und auch Fieber ist mit einem bestimmten Empfinden assoziiert, und so weiter. Körper und Psyche sind nicht getrennt, die wirken gegenseitig aufeinander ein, und ja klar kann man da vieles mitkriegen. nur schon bei so etwas Simplem wie "jemandem die Hand geben"Außer, daß du in diesem Thread genau das behauptest hast: Du könnest durch einfaches Berühren merke, was ich *fühle*.
Nicht, wo ich verspannt bin oder ob ich Fieber hab oder etwas in der Art, sondern welche Emotionen ich gerade habe.
Was für ein Unsinn.Auf einmal?
Vorher war es noch, daß die Schüler es halt fühlen müssten, und wenn das nicht reichen würde, würden sie nicht genug wollen.
Wer WT macht, eine Methode, wo man einander anfasst, muss halt damit leben, dass auch Demonstration von Techniken über Anfassen läuft. Was ein völlig normaler Sachverhalt ist in allen Künsten, wo man einander anfasst. Gucken und Reden sind selbstverständlich auch Teil der Demo, aber das Fühlen ist dort, wo Verständnis entsteht - entstehen muss. WEil es im WT halt stark um die Ausbildung eben dieses Fühlens geht.
ja. social engineering. Null Gewalt.Also kam er auch noch ganz locker an dich ran.
Das sag ich dir dann, wenn je einer sowas gewollt haben wird.Aber wenn jemand dich zusammenprügeln will, stehst du natürlich eine Chance.
Überleben ist der Gewinn. Unverletzt und unbeschadet überleben, ist der Jackpot.Mit überstehen meinte ich hier eher einen Kampf zu gewinnen.
Nicht irgendwie zu überleben.
irgendwas ist meist möglich. Wenn rechts nicht geht, vielleicht links. Wenn oben nicht geht, vielleicht unten. das Schwierigkste ist, einen offenen und entspannten Geist zu bewahren, und nicht dort arbeiten zu wollen, wo der Gegner am stärksten ist (was der übliche Instinkt ist, aber nicht effizient), sondern dort zu arbeiten, wo der Gegner seine Aufmerksamkeit gerade nicht hat und wo er gerade nicht viel Kraft ausübt und wo mit wenig Aufwand viel Wirkung erzeugt werden kann.Und wenn der direkte Weg blockiert ist, weil Angreifer eben nicht völlig verblödet sind?






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