Kurze Anekdote aus dem gestrigen Training, beim Matten aufbauen: Als ich mit zwei Tatami in den Händen unterwegs war, hat mein Lehrer angefangen ganz locker gegen diese zu boxen und ganz leichten Druck nach hinten aufzubauen.
Obwohl ich wusste, was hinter mir war, bin ich in der Situation erst einmal rückwaärts über eine Mattenkante gestolpert und lag plötzlich neben einer Matte (darauf fallen wäre zu einfach; ich lerne Fallschule, um daneben zu landen), unter zwei weiteren und hatte meine Latsche verloren; mein Lehrer stand hämisch grinsend über mir.
Nun stelle ich mir eine ähnliche Situation vor.
In einer fremden Umgebung.
Wenn ordentlicher Druck auf mich einwirkt.
Ohne Matten, die die Schläge aufnehmen.
...
Nope.
Nach einem Jahr Krafttraining sollten dennoch Liegestütze drin sein.
Sonst hast du vieles gemacht, aber ich weiß nicht, ob ich es als Krafttraining bezeichnen würde.
Mal davon abgesehen, daß ich persönlich das für absoluten Blödsinn halte - redest du hier nur von dem körperlichen Teil? Oder auch von Prävention, Recht, etc.?
Ziemlich viel für - was? 90 Minuten? Und das einmal im Monat.
Gerade, wenn es um Freude an der Kunst geht verstehe ich nicht, warum ich es nur einmal die Woche machen sollte.
Aber gut, das bin ich.
Wenn du rausposuanst Sparring zu betreiben sollte es aber vielleicht weniger egal sein; denn sonst redet der eine von Äpfeln und der andere von Hundekuchen.
Sowas meine ich unter anderem.
Das war nicht seine Frage; weitere Nebelkerze gezündet.
Ich halte es nach wie vor für Schwachsinn, daß du mich berühren könntest und mir dann sagen kannst, was ich gerade fühle.
Ich halte es immer noch für Schwachsinn, wenn mir das dann auch noch jemand sagt, der später erklärt, daß Emotionen nicht seins sind.
Da es zu Genüge durchgekaut wurde, gehe ich davon aus, du weißt genau was ich da meinte und versuchst eine weitere Nebelkerze zzu zünden.
Beim unterrichten zeigt man nicht an jedem einzelnen Schüler die Technik, sondern muss sie auch erklären.
Und man muss es auch Leuten erklären, denen das "Fühlen" nicht reicht, weil sie anders lernen oder gar wissen wollen, *warum* etwas funktioniert/ nicht funktioniert.
Wenn der Angreifer aktiv wird und schlägt oder ähnliches, und nicht von hinten überrumpelt wird und dann verschreckt wegrennt.
Wie gesagt, sollte es so passiert sein, hat das Mädel super reagiert, keine Frage!
Es hat nicht in dem Sinne einen Kampf gehabt.
Und dafür muss jeder Mist gelobt werden?
Ich habe mich bei meinem damaligen HKD-Lehrer eher gefreut, wenn ein ernstes Lob kam. Bei schnueffler ähnlich: *Wenn* da mal was kam, wusste ich wenigstens, daß es was wert war.
Mein aktueller Lehrer sagt auch öfter mal "gut" oder so, ja.
Aber wenn er *wirklich* lobt, klingt das ganz anders (ist das dein aktives Zuhören?), als wenn er mal ein "gut" dahin sagt; dann werte ich das "gut" aber auch nicht als Lob.
Ich erinnere mich vage, glaube ich.
Weggerissen und weg war er? Was er das?
Sicherlich unschön, keine Frage!
Aber es gibt dir nicht zu denken, daß dieser Typ dir die Tasche abnehmen konnte und du da bereits durch den Wind warst - du aber dennoch standfest behauptest, im Ernstfall einfach alles zu überstehen, weil deine Instinkte sind, ruhig und gelassen zu werden?
Wenn es selbst dabei nicht funktioniert hat, wenn er kurz da und dann schon wieder weg war, ohne dich auch noch kaputt zu prügeln?
Ah ja, du wirst also schneller besser durch (nahezu) Nichtstun, als andere, die konsequent häufig trainineren.
Alles klar.
Ist schon okay, im Ernsftfall stellt das ja kein Problem mehr für ich dar.
Langsam solltest du wirklich was merken.
Und jetzt komm nicht wieder mit deinem "WT ist zu gefährlich für Sparring".
Wenn du bei Partnerübungen deine Faust nicht zum Ziel (hier: Irgendwas) bekommst, ohne zu fressen, schaffst du im Ernstfall auch keinen Fingerstich auf ein noch kleineres Ziel, ohne vorher selbst gefressen zu haben - und das wohl eher nicht im Streichelmodus.





), unter zwei weiteren und hatte meine Latsche verloren; mein Lehrer stand hämisch grinsend über mir.
, danach war ich erst mal eine Weile lang gar nicht locker.
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