Nur der Vollständigkeit halber, damit hier nicht wieder irgendwelcher hanebüchener Unsinn unkommentiert stehen bleibt:

Nein der Gesetzgeber ist nicht der Meinung, dass man mit Alkohol im Blut oder "einem Glas" noch in der Lage ist ein Fahrzeug sicher und korrekt steuern zu können! Es ist sich halt nur darüber im klaren, dass es solche "Spezialisten" wie die TE gibt.

Bereits ab 0,1 Promille (die man mit einem "Viertele" locker drauf haben kann) werden Entfernungen und Geschwindigkeiten gern mal falsch eingeschätzt. Ab 0,3 Promille (die man auch mit nur "einem Glas" schon intus haben kann) leidet u.a. das Reaktionsvermögen und die Risikobereitschaft steigt, ebenso sinkt die Sehleistung. Auch wenn man damit noch nicht im strafbaren Rahmen operiert kann von einem "sicheren führen" eines Kraftfahrzeuges mit Sicherheit keine Rede sein. Kommt es dann noch zu einem Unfall ist man ggf. schon im Bereich einer Straftat inkl. Führerscheinentzug - also nix mit "sicher führen"...

Selbst bei geringeren Promillewerten kann bei einem Unfall die Versicherung die Deckung wg. Fahrlässigkeit versagen und man muss den Schaden aus eigener Tasche zahlen.

Alle Fachleute sind sich einig, dass es am sinnvollsten und sichersten wäre wenn es eine 0,0 Promillegrenze für Autofahrer geben würde. Nur ist halt die Sauferei - anders als andere Drogen - bislang gesellschaftlich akzeptiert weswegen man (zähneknirschend) hier Abstufungen vorgenommen hat, da es offenbar genug Exemplare wie die TE gibt die einen Aufstand proben würden wenn man ihr den Alk "wegnimmt"...