Wir lange hat den derjenige Erfahrung in den „alten“ Shaolinsystemen. Wer ein wenig die Kultur der Chinesen kennt, der weiß auch das man gewisse Dinge erst nach sehr langer Zeit erfährt (wenn überhaupt).
Die „Details“ erfährt man am Anfang nämlich nicht. Ich habe auch erst einmal nur meine Kreise gezogen, „dumm rumgestanden“ und Anwendungen trainiert, ehe ich eine „Idee“ nach der anderen gezeigt bekommen habe.
Daher noch einmal meine Frage auf wieviel Jahren Erfahrung in einem „alten Shaolinsystem“ beruht denn diese Anweisung? Wie viele Jahre haben diese Leute denn DIREKT mit einem solchen Lehrer geübt? Genau Haltungskorrekturen sind der Einnstieg (Ankerpunkte am Körper setzen), aber eben erst der Anfang vom Kaninchenbau.
Von diesen „Haltungsdetails“ geht es eben weiter.
„Den Geist leer halten“ sollte ich am Anfang auch machen, um erst einmal gewisse Voraussetzungen für andere Dinge schaffen. Aber NOCHMAL das ist Grundschule, die Voraussetzung um überhaupt mit dem Lernen anzufangen.
„Achte nicht auf deine Atmung“, „Halte die Arme, Beine etc. so und so“, „Mache den Geist leer“ etc. sind dafür, ja. Als nächstes „Achte auf einen Punkt“ (Im Zentrum des Kreises, vor dir, Blatt an einem Baum etc.) sind auch solche „Anfängerdinge“.
Man bereitet „den Geist“ (Mind trifft es besser) vor, damit man überhaupt mit ihm arbeiten kann.
Ich habe hier das Gefühl man erklärt VORBEREITENDE Übungen zum Ziel der Übung ohne zu wissen was dann noch alles kommt.
Ganz ehrlich, für mich klingt es so als ob Leuten hier banale Anfängerdinge gezeigt wurden, sie nie tiefer in die Materie eingestiegen sind (entweder weil der Lehrer nicht wollte oder sie nicht den Kontakt zum Lehrer hatten/hielten) und dann die „Effekte“ für sich als Ziel der Übung definieren.
Sicher dieses Üben HAT Effekte, aber es gibt eben noch mehr, sehr viel mehr.
Nach Jahren bei einem Lehrer erfährt man dieses „mehr“ evtl., aber nur wenn man als Westler mit seinem Lehrer mehr als Glück hat und der bereit ist sich Westlern zu öffnen.
Daher noch einmal meine Frage WIE lange haben diese Leute bei welchen chinesischen Lehrern gelernt (bitte in Jahren), man kann doch nicht hingehen und von ein wenig „Seminarerfahrung“ auf den Sinn und Zweck einer Übung schließen und behaupten dies sei die Methode.
Wenn sich jemand hinstellen würde und nach ein zwei mal bei uns mittrainieren sagen würde DAS sei der Sinn und Zweck des Stehens, Kreisgehens oder Pushens, dann würde ich ihn auslachen.
Das ist der Sinn und Zweck den wir IHM für dieses Treffen, in der Situation seiner Entwicklung, GEGEBEN haben. Das ändert sich immerzu.
Für mich selber ändert sich der Zweck der Übungen permanent, mit jedem Detail, das ich von meinem Lehrer bekomme, wächst das Verständnis. Bei meinem Lehrer ist das nicht anders mit seinem Lehrer.





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