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Diverse Studien, viele tausend Schulmediziner und Millionen zufriedene Patienten sagen etwas anderes.
Wie soll denn ein Heilkundiger oder ein Patient entscheiden, ob es eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus gäbe?

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Homöopathen sind außerdem oft einfach Schulmediziner, die homöopathische Medikamente verschreiben.
Da wäre dann im Einzelfall die Frage, warum die diese verschreiben:

1.) weil die dran glauben, dass es eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus gäbe.
2.) um den Placeboeffekt zu nutzen

Durch den homöopathische Medikamenten kann der Arzt ja dem Patienten ein Medikament ohne Wirkstoff zu verordnen, ohne ihn diesbezüglich anlügen zu müssen.
Tatsächlich scheinen ja viele Patienten, die mit Beschwerden zum Arzt kommen, irgendein Medikament zu erwarten.
Das schließe ich daraus, dass ich beim Arzt meistens irgendwas verordnet bekommen, selbst wenn ich nur da war, um abklären zu lassen, ob es jetzt was Ernstes ist, oder etwas, was von alleine wieder weggeht.
Wenn man dann Leuten, die etwas haben, was von alleine wieder weggeht, aber ein Medikament erwarten, etwas gibt, was die Sache aufgrund von Nebenwirkungen nicht noch verschlimmert, ist das IMO durchaus positiv.

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Die hier von Hatern so gerne aufgemachte Trennlinie Schulmedizin versus Homöopathie, ist so in der Realität gar nicht existent. Viele tausend zugelassene Allgemeinärzte arbeiten auch mit Homöopathie. "Ärztliche Homöopathie" ist längst der übliche Weg der homöopathischen Behandlung:
Es gibt da wohl eher eine Trennlinie zwischen evidenzbasierter Medizin und Methoden, die eben nicht evidenzbasiert sind.
Ein Heilkundler sollte natürlich heilen und dabei auch den Placeboeffekt nutzen.