Die Gefühle die kommen sind in der Vergangenheit entstanden, sind aber noch da. Sonst würden sie nicht kommen.
Also ist es die Gegenwart. Und die Zukunft, wenn das die Gegenwart erschwert und es sich nicht löst. Dinge die einen belasten ewig zu verdrängen statt sich die Zeit zu nehmen sie zu lösen tut nicht gut. Man weiss aber nicht wie lange es braucht, und "schneller machen" geht auch nicht. Manchmal geht es aber auch darum was neues zu erschaffen, ich habe so zum Beispiel auf neue Weise Ski fahren gelernt. Es hat Klick gemacht, und ein neuer Satz Moves war fertig. Sah komisch aus, sehr rund, hat aber prima funktioniert, wesentlich Kraft sparender als der Fahrschulenstil. Oder Wut haben, da habe ich geträumt jemandem ne Bratwurst an den Kopf zu werfen. Konnte ich vorher nie.
Worte sind nur eine Umschreibung, wenn man inneres beschreibt. Und ja, es kann so schwierig werden das was hinter den Worten steckt zu beschreiben, dass man nicht nah dran bleiben kann an dem was man aus dem Empfinden meint. Passiert mir häufig. Der eigentliche Vorgang geht ohne Worte. Beim Mitteilen kommt es aber vor dass sich gewaltige Gefühle lösen, und das wiederum verändert tatsächlich. Beim Meditieren redet man natürlich nicht.
Versuch mal, das zu sagen was du selbst empfindest.
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)