Hallo Carsten...
Nur am Rande:
Das hat er meiner Ansicht nach nicht, denn was er hat ist ein unabhängiges Dojo, mehr nicht.
Er ist weder Oberhaupt einer Schule, Richtung oder sonstigen Struktur, er ist gerade mal Vorstandsmitglied in einem Verband, deren Mitglieder aus völlig unterschiedlichen Traditionslinien kommen, unterschiedliche Lehrer haben (zum großen Teil Aikikai) und unterschiedliche Inhalte unterrichten.
Schüler von ihm die ich persönlich kenne, besitzen weder Urkunden über von ihm erhaltene Dan-Graduierungen, noch sonstige Nachweise, dass sie überhaupt bei ihm trainiert haben.
Also eine Traditionslinie kann ich da nicht sehen, sowas sieht doch anders aus.
Und der "berühmte Satz" lautet wortwörtlich: "Wir sind nicht die Neger der Japaner".
Grund war die Forderung seines damaligen Lehrers, von ihm unrechtmäßig vergebene Graduierungen zurückzunehmen. Ist lange her.
Nochmal als Ergänzung:
Meiner Ansicht nach hatte das nichts mit "Unterwerfung unter eine Tradition" zu tun, sondern mit der Nichtanerkennung einer Autorität und der Überhöhung (oder Fehleinschätzung) der eigenen Person und des eigenen Könnens, und mit der damals vorhandenen Graduierung (4. Dan) und dem damaligen Können eine eigene Traditionslinie begründen zu wollen, halte ich für einigermaßen vermessen.
Sehe gerade: Aktuell ist er nicht mal mehr im Vorstand






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