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Thema: Aikido - Kampf

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  1. #11
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    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Es ist im aikidô ebenso, wie anderen japanischen - und chinesischen - klassischen Traditionen auch: Es gibt die omote-Aspekte, die öffentlich vermittelt werden und aber eben nur die Grundlage bilden, dafür, daß man mit dem eigentlichen Üben der jeweiligen Tradition überhaupt anfangen kann. Und es gibt die ura-Aspekte, die dann den eigentlichen Schülern vermittelt werden. Und auch die sind dann, je nach Schule unterschiedlich, noch einmal weiter nach Stufen unterschieden ...
    Ob das für einen Übenden relevant ist, oder nicht, entscheidet der Übende doch jeweils selbst?
    Wie kann der Übende das entscheiden, wenn die Ura-Aspekte für ihn verschlossen sind? Ohne das Internet wäre ich (wie vor 30 Jahren) ja nicht mal auf die Idee gekommen, zu hinterfragen, ob es da mehr gibt, als man im eigenen Dojo und auf den großen Lehrgängen sehen und üben kann. Und es ist ja auch nichts schlechtes, wenn auf internationalen Lehrgängen die Übenden eine gemeinsame, vertraute Basis haben.

    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Ich sehe allerdings in Bezug auf das moderne aikidô ein wesentliches Problem darin, daß dort inzwischen zuallermeist das Üben der omote-Aspekte mit dem Üben der eigentlichen Tradition verwechselt wird. Daran mußte ich denken, als du vor kurzem den Unterricht von dôshu gepostet hast, im großen und Ganzen in der Annahme, bzw. mit der Aussage, das sei repräsentativ dafür, "was aikidô sei".
    Ich halte und hielt es repräsentativ für den Unterricht, den ich idealerweise in meinem Dojo und auf dem letzten großen Lehrgang (Berlin Sommer 2019) erlebt habe. Inryoku nannte es ja dann auch "Basis-Aikido". Wobei das Level, dass man in der Morning-Class des Doshu sieht, keineswegs selbstverständlich ist und von der Mehrheit der Aikidoka, die ich kenne (oder mit denen ich auf Lehrgängen Kontakt hatte), nicht erreicht wird. Die Aussage, dass Doshu nur einen "kleinsten, gemeinsamen Nenner" unterrichte, war mir aus früheren Threads noch gegenwärtig.

    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Wenn einem diese gemeinsam Basis - also das omote des aikidô - für das eigenen Üben genügt und einem bietet, wonach man sucht, dann ist das prächtig. Aaaaber ob das weitere, tiefere Üben irrelevant ist, oder nicht, darüber entscheidet jeder Übende selbst.
    Wie ich schon in Post #172 ausgeführt hatte, machte sich zum Beispiel Tomiki Sorgen, dass zu viele Aikidoka dazu verleitet werden könnten, in ihrem Leben sich nur noch mit der Entwicklung solcher Aiki-Skills zu beschäftigen und nannte das "anti-social" (Modern Aikidoist Podcast: Ep. 123 (ab 1:06:00)).
    Geändert von Aiki5O+ (24-11-2020 um 23:19 Uhr) Grund: "nicht" in einem Satz ausgelassen

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