Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Nochmal dazu, der menschliche Körper ist doch etwas anders aufgebaut als die Trommel, die einfach eine rotierende Achse mit zwei Bommeln ist.
Das ist ein Modell, um wesentliche Eigenschaften komplexerer Systeme zu veranschaulichen und dem menschlichen Verständnis zugänglich zu machen.

Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Die Wirbelsäule als Körperachse ist nicht in erster Linie dazu konstruiert zu rotieren,
hab ich nicht gesagt
Es geht nicht darum, wozu ein Kreationist glaubt, dass eine Wirbelsäule konstruiert sei, sondern was sie in der konkreten Bewegung macht.
Und wenn das Becken rotiert (ungleich "von links nach rechts geworfen werden") dann rotiert zumindest der Teil der WS, der einigermaßen fest mit dem Becken verbunden ist, mit.
Für das Verhalten der darüber liegenden Wirbelkörper kommt es darauf an, ob man nun der Bauchmuskulatur nur eine stabilisierende Funktion zubilligt - wie z-B. Schmidtbleicher - was dann in dem Bild des Rumpfes als starrer Körper resultiert, oder die Fähigkeit der Wirbelsäule sich in sich selbst zu bewegen, insbesondere eine Torsionsbewegung auszuführen, mit in Betracht zieht.
Letzteres könnte aber "Spacken", die nicht mal die Hüftbewegung koordinieren können überfordern.

Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Das Becken, von dem du glaubst dass es diese Rotationsbewegung bewirken müsse,
hab ich nicht gesagt
Das Becken wird über Beinstreckung in Rotation versetzt.
Ich kann natürlich auch ohne Beckendrehung eine Torsionsbewegung der Wirbelsäule ausführen.
Dann fehlt allerdings der Übertrag aus den Beinen.

Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
ist eben nun mal nicht der Körperteil der gemeint ist wenn im Zusammenhang mit Bewegung der Begriff "Koshi" (was halt schlecht mit "Hüfte" übersetzt wurde) die Rede ist.
Offenbar legst Du großen Wert darauf, trotz Hinweis, dass es darum nicht geht, die Diskussion auf die korrekte Übersetzung japanischer Begrifflichkeiten zu verlagern.
Eventuell fühlst Du Dich da wohler, als in rudimentärer Bewegungslehre/Biomechanik.
Das tut aber hier nichts zur Sache.
Der Begriff "Hüfte" ist auch im Deutschen nicht eindeutig, ist doch damit umgangssprachlich eher die Taille gemeint, an der sich der Hüftspeck ansetzt, andererseits wird damit ein konkretes Gelenk beschrieben, dass übrigens die Beine mit dem Becken verbindet.
Jemand mit einem doppelten Oberschenkelhalsbruch wird IMO nicht mehr so schnell rennen können, auch wenn er das Buch von Myers auswendig gelernt hat.

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Zudem ist es ohnehin meiner
Ansicht nach falsch zu glauben, dass das Becken eine solch wie von dir beschriebene Bewegung machen muss, um Kraft auf den Rumpf zu übertragen,
Hab ich nicht gesagt.
Natürlich kann man auch durch eine einfache Kniebeuge Kraft auf den Rumpf übertragen.
Wenn Du allerdings meinst, Du könntest Kraft von den Beinen auf den Rumpf in einem einarmigen Schlag inklusive Hikite auf den Rumpf übertragen, dann solltest Du das genauer ausführen, als das man vielleicht irgendwo in einem Buch mit 300+ Seiten die Erklärung findet.

Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
jedenfalls ist das nicht der primäre Aspekt, und seinen Fokus in der Übung darauf zu richten ist einfach falsch.
Das ist ein möglicher Focus, wenn es an der Stelle hapert.
Werfer scheinen es nicht für falsch zu halten, den Hüfteinsatz separat zu trainieren.