Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
kuntao ist aber nicht silat. es ist ursprünglich die kk der leibwächter chinesischer händler.
also durchaus was chinesisches?

Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
klar überlieferte kuntao linien in Indonesien gehen meist nur auf das 19. (18.?) jh. zurück und haben v.a. innere stile als hintergrund (das, was wir heute/hier tai chi nennen, bagua usw.), wobei meist zwischen hokkien- und shantung kuntao unterschieden wird (sind zumindest die häufigsten).
also eher kein Shaolin Quanfa, das ja ein äußerer Stil im Sinne von "außen kommend" ist?

Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
das problem war bis vor einigen jahrzehnten, dass die chinesen ihre sachen nicht nach außen gaben und erst recht keine ethnischen Malayen unterrichtet haben, so dass das kuntao in Indonesien lange zeit ein großes fragezeichen hinterlassen hat. angeblich war es als holländer leichter, zugang zu bekommen (mit schwierigkeiten und guten beziehungen, aber es wurden einige wenige holländer als schüler akzeptiert - gegen ende der kolonialzeit, also in diesem jahrhundert). die dann auch prompt ihre eigenen Kuntao-Silat hybride bastelten und im westen verbreiteten (v.a. die de Thouars brüder).
War Carel Faulhaber ethnischer Malaye oder eher Holländer?

Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
kein ernsthafter kk-historiker oder publizist würde so einen mist verzapfen, wie: die Chinesen haben den Indonesiern eine an ihre physis angepasste kk geschenkt, die sogar was eigenständiges geworden ist...
Von "geschenkt" steht da nix und seit wann werden derartige Webseiten von ernsthaften KK-Historikern etc. verfasst?
Hast Du mal "Unendlicher Friede" von John Stevens gelesen?
Da hab ich mir gedacht: Die Hälfte ist erfunden und die andere Hälfte ist nicht wahr.
Aber ich mag Geschichten.

Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
seh ich jetzt erst: "Karate ohne Stil". das kann man jetzt so oder so lesen
Ja, allerdings meint er damit wohl offensichtlich, dass das, was sich unter dem Label "Shaolin Kempo" tummelt so heterogen ist, dass man aus dem Labeln keinen bestimmten Stil ableiten kann, oder von einem Vertreter auf den anderen schließen kann.