
Zitat von
karate_Fan
@cam Es war auch damals nur Theorie bis man zum ersten Mal auf dem Schlachtfeld stand. Erst dort trennt sich die Spreu vom Weizen. Deinen Ausführungen nach scheinst zu meinen das man früher schon in der Theorie anders traniert hat und das antike theoretische Training besser war als das moderne theoretische Training?
Ich hätte jetzt erwartet, dass man früher - je nach Epoche - eher die Gelegenheit hatte, das Ergebnis des Trainings unter Realbedingungen zu testen, oder zumindest jemanden zu kennen, der das getan hat.

Zitat von
karate_Fan
Verfügst du über Quellen die das untermauern?
Hier wird doch immer wieder darauf verwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen gewaltsamen Tot in der Geschichte der Menschheit über längere Zeiträume und global betrachtet abgenommen hat. Mir fällt gerade der Autor nicht ein.
Pinker?

Zitat von
karate_Fan
Ich denke eher das Waffentraining damals ist vergleichbar mit der Grundaausbildung in meiner modernen Armee. Man lernt ein paar Theorien und Tatiken aber ob man das wirklich im Ernstfall drauf hat weiß man erst wenn man auf dem Schlachtfeld steht.
Nach der Grundausbildung kommt eine Spezialausbildung und beides ist sehr praxisorientiert.
Es ist für mich plausibel, dass, je länger eine Armee nicht mehr im Einsatz war und auch keinen Input von Leuten mit Einsatzerfahrung bekommt, desto mehr die Theorien und Taktiken dazu neigen, den Realitätsbezug zu verlieren.
Übt man in den HEMA oder den traditionellen Schwertkampfschulen eigentlich Auseinandersetzungen von Gruppen gegeneinander?
Apropos:
Würdest Du HEMA bzw. traditionelle Schwertkampfschulen unter "harmlose Freizeitbeschäftigung" einordnen, oder haben die praktizierenden ein anderes Selbstbild auf der Harmlosigkeits-Skala?
Geändert von Pansapiens (12-03-2021 um 05:56 Uhr)
Don't armwrestle the chimp.