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Thema: Gescheite(rt)e Shiho-Nage-Variationen mit Tamura Sensei als Uke

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  1. #11
    carstenm Gast

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    Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
    Lautet nicht die 3. von Ueshibas 6 ursprünglichen Dojo-Regeln "Das Üben soll in einer fröhlichen Atmosphäre stattfinden" oder "3. Training should always be conducted in a pleasant and joyful atmosphere."?
    Bist du sicher, daß du die dôjôkun in derselben Weise verstehst, wie sie 1931 gemeint waren, also in einer Zeit, in der das Üben u.a. noch militiärischen Zwecken gedient hat?

    Um sich darüber klar zu werden, hilft es vielleicht, den Kontext anzuschauen, also die fünf anderen Regeln zu betrachten, die die von dir Zitierte Rahmen:
    Übst du in dem Wissen, daß jede Technik, die ausführst, tödlich sein kann? (Bzw. wird bei euch gezeigt, wie man mithilfe der einzelnen Techniken lethale Wirkung erzeugen kann?)
    Übst du die acht Richtungen? (Bzw. wird bei euch unterrichtet, was damit gemeint ist?)
    Übst du so, daß die verborgenen Inhalte zum Leben erwachen? (Bzw. wird bei euch unterrichtet, was damit gemeint ist?)
    Empfängst du die geheimen Techniken auf dem Wege der individuellen Überlieferung durch eine Verbindung mit deinem Lehrer von-Herz-zu-Herz? Und - last, but not least - pflegst du durch dein Üben yamato damashii? (Bzw. gibt es bei euch überhaupt eine Unterscheidung von ura und omote Techniken? [damit meine ich nicht so etwas wie ikkyô ura und ikkyô omote ...] Gibt es bei euch diese tradtitionelle Form der Lehrer-Schüler-Beziehung? Gibt es bei euch eine so enge Verbindung nach Japan, daß dieser Urjapanische Geist überhaupt eine Rolle spielen könnte - welche auch immer daß dann sein möge ...?)

    Falls das so nicht der Fall sein sollte - was ich jetzt mal dreist unterstelle - warum denkst du dann, daß gerade die zweite Regel aber doch in eurem dôjô in Geltung stehen sollte? Immer noch davon abgesehen, daß sie 1931 möglicherweise anders interpretiert wurde, als sie neunzig Jahre später und in einer vollkommen anderen Kultur verstanden wird.

    Die Balance zwischen Unter- und Überforderung zu finden ist ja eine ganz allgemeine Anforderung zur Motivation und Lernfortschritten: ...
    Was hat das mit dem Üben einer traditionellen japansichen Kunst zu tun?
    Ich meine das nicht ironisch oder um drei Ecken gedacht: Ich verstehe nicht, was welche moderne Lerntheorie auch immer mit dem Üben einer traditionellen japanischen Kunst zu tun haben könnte? Ein wesentlicher Aspekt ist doch gerade, daß die traditionelle Didaktik japanischer Künste eine vollkommen andere ist?
    Geändert von carstenm (15-04-2021 um 17:31 Uhr)

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