Bzgl. sinkender Aktienkurs: Das ist erstmal kein realer Verlust (außer man muss verkaufen). Etwas anderes ist es natürlich wenn ein Unternehmen Pleite geht, das Risiko trägt auch der Aktionär (aber viel mehr noch der Mitarbeiter). Ändert aber am Kernproblem nichts, dass Verluste in Krisenzeiten vor allem durch die Belegschaft und den Staat abgefangen werden. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Aktien (ganz im Gegenteil) ich sehe lediglich ein Missverhältnis beim Überbrücken von Krisenzeiten.
Bzgl. Kurzarbeitergeld: An für sich eine gute Sache, Nutzung wenn zu wenig Arbeit da ist, ist aber nur die halbe Wahrheit. In Entwicklungsbereichen wird diese oft genutzt obwohl es keinen Mangel an Arbeit gibt. Da wird dan die Förderung mitgenommen um finanziell schwere Zeiten zu überbrücken ohne Kredite, welche die Gewinne der nächste Jahre schmälern könnten, aufnehmen zu müssen (ob man dadurch real wirklich spart sei mal dahingestellt). Ob das langfristig gedacht, immer sinnvoll ist sei mal dahin gestellt.
Davon abgesehen, gibt es schließlich auch weitere staatliche Förderungen. Erinnert ihr Euch z.B. noch an die Abwrackprämie? Ähnliche Forderungen (finanzielle Förderung von Neuwagenkäufen) gab es im letzten Frühling.





