Zitat Zitat von shinken-shôbu Beitrag anzeigen
Nicht zwingend und ich selbst tue mich gerade bei Erfahrungsberichten auch oft ein wenig schwer, da können unzählige Dinge ergebnisbestimmend sein (vgl. etwa Placebo und "ihre" mitunter erstaunlichen Wirkungen).


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die Erfahrungsberichte ansich sind Fakten , also das was sie spüren , empfinden , wahrnehmen und auch anwenden , nur sie müssen nicht unbedingt korrekt interpretiert sein . da stimme ich dir voll zu .
aber , genau das gilt es erstmal zu bestimmen . .. nur , nicht mal das findet statt. es wird einfach in den Skat gedrückt , einfach ignoriert ..... das kritisiere ich .

ob aber die Wahrnehmungen korrekt sind oder nicht , lässt sich nicht durch mal drüber nachdenken " heraus stellen , oder durch "scheinbar" objektive Beobachtung von aussen , wenn derjenige noch nicht einmal weiss worauf er zu achten hat , weil er es nicht kennt. ... das kritisiere ich

und der einzige weg es heraus zu bekommen , nämlich es selbst zu erfahren , durch tun , .. wird abgelehnt , weil nicht notwendig , .... das kritisiere ich .

das ist dann das berühmte Reden der Jungfrau übers Kinder kriegen . mehr nicht . egal wie sehr die glaubt sich intellektuell hinein versetzen zu können, ... es wird nicht funktionieren .

wenn du nicht weisst wie sich ein Armschlüssel oder ein RNC anfühlt ,wenn er durchgezogen , zugezogen wird , dann kannst du noch so sehr drüber philosophieren , du wirst es nicht wissen . so einfach .

Alleine dass die zwei BJJler das miteinander ersinnen und austesten (das Testen an fremden Gegnern im Ring wäre nochmal eine andere Sache) birgt neben den Chancen gleichzeitig bereits eine mögliche Fehlerquelle in sich, nämlich die jeweilige Vereinigung eines "Denkers" und eines Probanden im selben Körper. Es könnte dann durchaus passieren, dass die Probanden unbewusst von vornherein das erhoffte Ergebnis erzielen werden. Klar, spätestens im Ring merkt man dann, was wirklich gehen könnte oder nicht aber das wäre u.U. etwas arg spät.
ich sag ja nicht das die zwei wissenschaftlich arbeiten , aber sie verbinden Praxis mit theorie und kommen damit dem was ich unter wissenschaftlichkeit verstehe näher .
wenn jemand sich eine Theorie ausdenkt zu einem Thema und die Ausführendem ihm sagen , sorry , wir arbeiten ANDERS , dann gelten seine Überlegungen nicht mehr dem ursprünglichem Thema . ist jetzt nicht so schwer zu erkennen .
dann verändere ich entweder meine Theorie , und zwar ausgehend vom Gesagten , berichteten , der Ausführenden . oder ich theoretisiere weiter und bin mir aber bewusst , das ich ab jetzt mit einem ganz anderen Thema weiter mache , und argumentiere nicht weiter zu ursprünglichen Thema . auch ganz simpel

der Abgleich im Ring oder auf der Matte , ist übrigens auch nichts anderes als ein praktisches Experiment ^^