Am Ende kann man immer alles mit simpler Bewegung erklären. Das Entscheidende ist ja wie man den Leuten beibringt sich so zu bewegen dass man diese Effekte beim anderen auslösen kann.
Das Nutzen solcher „esoterischen“ Bilder kann man ganz simpel neurobiologisch erklären. Es geht darum neuronale Netze in dem Teil des Gehirns auszubauen, das für Bewegungssteuerung im Raum zuständig ist und zwar im „planerischen“ Vorgehen (wo wir bei der Bewegunsplanung sind).
Früher nutzte man dafür halt andere Vokabeln, aber die Ideen sind halt sehr gut geeignet in diesen Bereich des Gehirns reinzukommen.
Wenn man diese Ideen mit der Bewegungssteuerung kombiniert, dann ist man in dem Konzept des „Nutzen der Augen“, wie es in vielen CMA heißt.
Am Ende des Tages geht es darum zu verstehen wie simpel bewegen letztlich ist und dieses simple Bewegen immer und überall zu spüren und zu nutzen. Im Alltag. Erkenne und Übe das Einfache bis es natürlich geworden ist, dann kann man es immer und überall einsetzen, AUCH beim Nutzen des Körpers im bewaffneten oder unbewaffneten Kampf.
Diese Idee des „Verstehens der Realität“ kommt im Bagua aus der Drachentor Schule des Quanzehn Daoismus. Der Körper ist ein „Übungstool“, ein Talisman. Diese Ideen waren im China des 19. Jhd. sehr weit verbreitet (und auch schon weit früher).
So werden bestimmte neuronale Netze ausgebildet die AUCH beim Kämpfen und Bewegen nützlich sind, aber eben nicht nur.
Ich kenne kein Lernkonzept das Bewegungsverständnis so gut erklärt und erfahrbar macht wie dieser Ansatz der alten CMA (ist nix Bagua exclusives).






Mit Zitat antworten