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Thema: BJJ Black Belt visits Wing Tsun Master

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  1. #6
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    Zitat Zitat von ZEN2021 Beitrag anzeigen
    . Immer dieser konstante Druck auf das Gegenüber - und diese ganze Plörre von wegen "weich sein" und "nachgeben" - das ist nett, aber unterm Strich und auf eine mögliche Komponente reduziert sind es die Punches, der Keil und(!) Power!
    Ich weiss nicht WIE dieses "weich sein" bei euch rübergebracht wurde , oder was DU darunter verstehst , aber bei uns war "weich" genau das was er im Video abruft. Auf Druck nachgeben , nur soviel wie nötig und nur dort wo nötig UND gleichzeitig in den Mann reingehen. Das Ellenbogenspiel ergab sich damit zwangsläufig .
    Da muss ich keine Form heranziehen um es zu erklären . Es ergibt sich simpel aus den anatomischen Möglichkeiten . Deshalb ist dieses weiche Vorgehen so verdammt gut um in Clinch und Grapplingdistanz kontrolliert übergehen zu können und gleichzeitig selber verhindern dominiert zu werden. Wenn man es aktiv nutzt.
    Und da ist der Knack ,Es ist NIE rein passiv !

    Als wir das erste mal und mit Ringern austauschten , waren die ebenso wie der BJJler sehr überrascht , wie ähnlich wir reagierten und ihren Griffen entgehen konnten , ohne ihre Variante des Lösen (Abstreifen ) benutzen zu müssen und gleichzeitig ihre Arme zu kontrollieren und sie so auf einen gewissen Abstand halten zu können.
    Wir dagegen waren sehr überrascht wie ähnlich ihre Taktilität , ihre Sensitivität war . Trotz ihrer starken Muskulatur und Explosivität .Wie WEICH sie waren ! . Sie hatten einfach gesagt, eine ähnliche Stuktur ,mit Sicht auf Elastizität der Mukelnutzung . Alles andere als Starr und fest , wie mal hier im Forum behauptet wurde.
    Und na klar , wenn sie mal durch waren , dann lagen wir im Dreck ^^ , aber das durchkommen gestaltete sich eben nicht sooo einfach . At Matsche ^^, Nein , wir standen dabei nie aufrecht mit Kinn oben , sondern Vorgebeugt , mit Last auf vorderen Fuss und Fersen angehoben , um den Plyometrischen effekt zum Durchstarten nutzen zu können und gingen wenn sinnvoll auch einen schritt zurück . xd

    Anders gesagt . Es gab eine grosse Menge Schnittpunkte , eben WEGEN dieser "Weichheit" . !
    Auch im Video könnte er garnicht so auf die Greif und Kontrollversuche des BJJler reagieren , wenn eben dieser Weiche Part nicht enthalten wäre , den er übrigens PERMANENT abruft . Er ist quasi die Voraussetzung dafür , das der andere sein Spiel nicht so gestalten kann wie er es gewohnt ist .

    Im Klartext , "weich sein" hatte auch bei uns nichts mit Plörre und immer mit konstanten Druck zu tun.

    PS. und es schliesst selbstverständlich Power nicht aus . Und wenn man es genau betrachtet , hat das Weichsein das gleiche Fundament wie Power , nämlich Lockerheit und eine gewisse Entspannung im Sinne von "Spannung rausnehmen" .
    Geändert von Cam67 (26-05-2024 um 14:40 Uhr)
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

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