fast ausschließlich messer.
keine "tradition" im üblichen sinne, sondern eher nutzen, was brauchbar ist
ursprünglich über FMA und Silat (verschiedene stile), viel über "externe" einflüsse aus stilen, die bei uns ins training integriert wurden (Sayoc, Warrior Eskrima, Felix Velencia u.a.)
dann mein eigenes "privates" ding mit im laufe der jahre immer mehr tendenz in richtung "knife combatives" und anleihen aus Libre Fighting und ähnlichen konzepten
wenig duell-sparring, viel szenarios und aufgaben"sparring"
blade-grappling im weitesten sinne ist sehr häufig (aber v.a. "stand up" - weapon retention, blockaden freiräumen, body-manipulations, stalmate-solutions, würfe/tripps/take downs und quick draw unter druck und stress in beengter/clinch ähnlicher situation - training für beide seiten: messermensch und waffenloser oder beide mit messer)
body mechanical cutting im clinch / sehr engem corto und messer als "back off" waffe, um distanz zu schaffen
in den letzten jahren entsprechend v.a. kurze klingen (5-10cm, typ neck knife, kleine, feste EDCs, zweihand klapper, kleine jagdmesser, küchenmesser)
tendenz: start in medio oder corto. entweder "durchgehen" und "überwältigen" oder raus in sichere distanz kommen - je nachdem.
ursprünglich hatten wir messer (10-14cm klinge oder Karambit) v.a. als "tool" genutzt, um durch die drills und kombos mit "werkzeug" in der hand im waffenlosen und in der KK-spezifischen körperarbeit weiter zu kommen (v.a., da "unser" Panantukan/Kadena mit Silat anleihen, neben boxen, von übertragungen und interpretationen aus dem messerbereich lebt, aber auch für attribute in richtung distanz, timing, flow, positionieren/footwork ...). da hieß es vom boss immer: "when we train knife fighting or knife defence, we don't do knife fighing or self defence." ... "There is no such thing as knife fighting" ... diese haltung eben.
ich wünschte, ich hätte in meinen am meisten aktiven jahren vernünftig "ringen"/grappling (v.a. auf dem boden) gelernt. im stand klappt alles so weit, wie möglich, prima. der boden ist mir aber deshalb ein graus. das noch RICHTIG zu lernen, dafür bin ich zu alt.
ist eh mehr hobby, als alles andere.
in der allerletzten zeit lässt das training ohnehin nach und "messer" bedeutet mehr und mehr bushcraften, messerchen aller art sammeln und irgendwas schnibbeln und mich darüber freuen, wie gut ich (nach)schärfen kann, wenn es schön durchs material gleitet. vom trainingsgerät zum nerd-fetisch sozusagen
edit, weil vergessen, zu schreiben: vieles wird auch für DuloDulo / Palmstick übernommen. ich sehe da keine große differenz (v.a. in naher und nächster distanz) und betrachte das als holz- oder kunststoff "knifework" (stechen, schlagen, reindrücken, raken, hilfsmittel für würfe/tripps/takedowns/hebel/akkupressur) ohne schneide, also ohne cuts/slashes, für die SV gegen nicht bewaffnete angriffe von körperlich überlegenen.






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