Ändert nun aber nix daran, dass der Median von 1 und 5 nach der üblichen Berechnungsvorschrift eben 3 ist und nicht eine gute vier. :p
Für gerade n>2 ist der so konstruierte Median auch nicht (immer) gleichbedeutend mit dem arithmetischen Mittel, denn arithmetisch gemittelt wird nur zwischen den zwei mittleren Zahlen.
Das leuchtet mir nun ein.:)
Das arithmetische Mittel der Punktzahlen die zum Erreichen einer 1 bzw. einer 5 notwendig waren, würde eher eine gute vier ergeben.
Hängt damit zusammen, dass die Notenstufen von der willkürlichen Durchfallgrenze abhängig sind und dadurch nicht mehr äquidistant.
Auf anderen Lehranstalten gibt es ja gar keine 6, sondern nur 1 bis 4 und durchgefallen.
Durchgefallen kann man dann eventuell gar nicht ausgleichen.
Nun könnte man allerdings die Notenskala so aufbauen, dass eine Notenstufe die gleiche Prozentpunktzahl abbildet.
In der Oberstufe wird ja in Punkten gerechnet, die dann nach dem Rechnen in eine Endnote abgebildet werden.
Da gibt es dann eben, im Abitur, die angesprochenen Noten mit Dezimalstellen.
Wobei die 0,7 nachträglich wieder auf 1,0 gestutzt wird.
Dazu gab es dann hier die Info, dass Noten zwischen 1,0 und 1,5 im "Lehrerjargon" als "eins vor dem Komma" bezeichnet werden, während man intuitiv da eher die Noten von 1,0 bis 1,9 einordnen würde.
Also eine Abweichung des Gebrauchs eines Begriffs bei der Normalbevölkerung zu dem Gebrauch in (Teilen) der Lehrerschaft.
Einen derart unterschiedlichen Gebrauch vermutete ich eben dann auch in dem Begriff kleines 1x1, der für Dich ja offenbar mehr umfasst, als eben die 100 paarweisen Produkte der natürlichen Zahlen von 1 bis 10, die ich damit verbinde.
Um auf das ursprüngliche Beispiel zurückzukommen:
Es wäre IMO irgendwie tragisch, wenn einer in der zweiten Klasse, der Kurvendiskussion und vollständige Induktion beherrscht, eine schlechte Mathenote bekommt, weil er das kleine 1x1 nicht aufsagen kann.
Bezüglich des Sportunterrichts denke ich, dass mit Laufen, Springen, Werfen, Turnen und Schwimmen und den üblichen Kampfspielen ein Großteil der grundlegenden Bewegungsfähigkeiten des Menschen abgedeckt sind.
Man könnte natürlich noch MMA oder wenigstens Judo dazu nehmen, um Rangeln und Raufen zu integrieren.

