Moin,
welche Rolle spielen auch seine Lehrer, wenn er doch selbst sein Wissen bzw. Verständnis zum Thema vertritt.

Ich denke, Kompetenz misst sich auch daran, wie sehr bzw. grundlegend man in der Lage ist Fragen zu einem fachlichen Thema zu beantworten.

Wenn jemand für dich "zweifelhaft rüberkommt" beseitigt es deine Zweifel, wenn du die Lehrernamen kennst... cl, mir würde das nicht reichen.

(Na, was möchtest du denn da mit dem "lieber" in der Aussage "...Meister lieber nicht nennt..." aussagen, hm?)

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"Tragisch"...naja. Ich denke es kommt auf den Anspruch an, den man, nicht zuletzt an sich selbst stellt.
Wenn es darum geht Wettkämpfer zu "formen" und darüber hinaus hier und da was boranes zu zeigen finde ich das vollkommen legitim.

Wenn es (einem) aber um Wissen geht, und damit meine ich ehr natürlich begründetes, als z.B. historisch begründetes Wissen muss man sich wohl auch gedanklich auseinandersetzen und kann dann entsprechend der eigenen Auseinandersetzung etwas beisteuern, was über Lehrernamen z.B. hinausgeht.

Wie gesagt, muss man diesen Anspruch aber nicht haben, finde ich. Nicht in Ordnung ist es halt, wo es übergriffig wird. (...Meister lieber nicht nennen... z.B.).

Ich stolperte gerade über "Kampfwesen" und kann darauf gar keine richtige Antwort finden. Ich sehe halt nur Interaktion, deren Effektivität davon abhängt, wie zielgerichtet man zu handeln vermag.
In einem fachlichen Gespräch z.B. halte ich für zielgerichteter relativ unemotional zu agieren, soweit möglich. Auch Schuldzuweisungen/Vorwürfe halte ich für undienlich und vermeidbar...

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Ich denke übrigens auch, dass solche Gespräche dadurch schwierig werden, dass gleiche Wörter für unterschiedliche Bilder verwendet werden. Gutes Beispiel: das Wort "Wissen".
Einer versteht darunter, was selbst gedanklich hergeleitet wurde, unter Bezug auf gemachte Erfahrung, ein anderer versteht darunter zu Wissen, dass red = rot bedeutet und hat das verknüpft mit der eigenen Erfahrung von rot.
Treffen diese unterschiedlichen Bilder auf einander kann es passieren, dass dies als Gefahr für das eigene Bild oder Angriff auf das eigene Bild gewertet wird.