@amaroc
Nachdem ich indirekt angesprochen wurde, möchte ich klarstellen, daß ich vor jedem System Respekt habe. Egal wielange man KK ausübt, ein persönliches Urteil kann man sich jedoch nur dann bilden, wenn man dieses aktiv ausübt.
In einem anderen Treat habe ich bereits auf die Vorteile von KM hingewiesen.
Nämlich jemanden mit möglichst einachen Mitteln beizubringen, wie er seine Haut retten kann.
Aber zurück zu diesem treat "Karate und Selbstverteidigung"
Wenn es die einzige Intention der Verbände war Karate "olympiareif" zu machen, darf man sich nicht wundern, daß viele Elemente des Karate einfach auf der Strecke geblieben sind.
Dabei wird vergessen, daß Karate ein SV-System ist. Und aus meiner Trainererahrung weiß ich, daß viele Karatekas dies wünschen und darum Karate gewählt haben.
Und Karate als SV ist nicht neues. Es ist nur ein SV-situatives Training mit den gelernten Techniken notwendig, sowie Freikämpfe, die nicht nach Ippon enden.
Wenn z.B. die ukes als Bereiungstechniken aus Würgen oder Halten,oder hiza geri oder enpi im Nahkampf, oder das Nachsetzen in das Trainingsprogramm aufgenommen werden--schon habe ich ein SV Training.
Natürlich kann man dies mit "Kontakt" machen oder nicht.
Grundsätzlich gehört Abhärtung und Schlagkrafttraining zu jeder Karateausbildung, aber viele wollen das nicht.
Hier muß man sich der Trainingsgruppe anpassen und den Kontakt sukkzessive steigern. Aber die wenigsten Karate Vereine haben nicht einmal einen Makiwara.
Für mich steht zweifelsfrei fest, daß Karate-richtig trainiert- ein hocheffektives SV-System ist und keinen Vergleich mit anderen Systemen scheuen muß.




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