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Thema: Impfungen/Medikamente sind nicht vegan

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  1. #11
    dermatze Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    Nennt mich mal Hansi aus dem Musstopf, aber hatten wir nicht schon mal verbindliche Impfungen gegen Kinderlähmung, Pocken etc ?
    Wenn ich mich richtig erinnere waren die genauso vorgeschrieben wie der Gang zum vertrottelten Schulzahnarzt.
    Wenn das stimmt, laufen ja wohl genügend Beweise herum das es machbar und fast immer unschädlich ist.
    In der Tat. In der DDR - also den (später) "neuen" Bundesländern gab es eine Impfpflicht gegen ausgewählte Krankheiten (Pocken [natürlich], Tetanus, Tuberkulose usw.)
    Hier ein interessanter Artikel dazu, der aufzeigt, dass man auch nach dem Fall der Mauer noch von dieser Impfpflicht profitiert.
    Masern im Osten: ein fast gewonnener Kampf

    Ich bin ja nicht für eine generelle, sondern für eine punktuelle Impfpflicht. Wir können auch nicht jede Krankheit durch Impfungen ausrotten, aber wir können die Masern durch Impfungen ausroten. Man müsste einfach nur alle impfbaren Menschen innerhalb eines gewissen Zeitrahmens impfen. Es ist so bitter. Die USA hatten über Jahre gar keine Masern - galten dort also als ausgerottet, kamen aber durch Tourismus zurück.
    Und gerade die Masern werden echt unterschätzt. Das ist eine hochinfektiöse Erkrankung und Leute, die sich infiziert haben rennen noch einige Tage durch die Gegend und infizieren andere Menschen, bevor sie selber überhaupt merken, dass sie erkrankt sind.
    Hier mal eine Grafik aus den USA:

    deutlicher Einbruch Dank Impfung. Führt man sich vor Augen, etwa 1 Toter auf 1000 Infizierte, nunja, links ist die Fallzahl.

    Hier deutlicher:



    Die Grafik für England ist ähnlich:



    Jetzt ist es ja nicht so, dass man in Folge einer Infektion entweder stirbt oder eben wieder gesund wird,
    sondern, gerade Masern haben ja teils erhebliche Komplikationen.
    Wer gegen Impfungen ist ist für unnötige Todesfälle, wer gegen eine Impfpflicht ist soll erklären,
    wie man auf anderem Wege eine anständige Durchimpfungsrate erreichen kann, in Zeiten,
    wo immer häufiger Milchbauern über Impfungen referieren,
    die Karten befragt werden und im Falle einer Erkrankung die Klangschale gerührt wird.
    Es gibt ja auch Leute, für die sich eine Impfung per se ausschließt. Die haben aber auch ein Recht auf Schutz.
    Wenn ich "Impfung" google, dann ist der erste Treffer der Wikipediaeintrag, der zweite Treffer eine Informationsseite
    der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und schon der dritte Treffer ist eine Seite, die von sich selbst behauptet:
    Sie suchen Sicherheit in der Impffrage?
    Wir informieren sachlich, umfassend
    und industrie-unabhängig!


    Die Seite von dem Tolzin.

    Ich würde es einfach so machen:
    Man muss es ja nicht "Impfpflicht" nennen. Dann macht man es einfach so, dass ein Zugang zu
    bestimmten Einrichtungen (Kindergärten, Schulen etc.) nur möglich ist, wenn ein Kind, dass
    geimpft werden kann auch geimpft ist.
    Geändert von dermatze (08-04-2015 um 09:48 Uhr)

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