Der Prozess des Würfelns unterliegt in jeder einzelnen, noch so kleinen Phase fest verankerten Naturgesetzen. Auch das Ergebnis. Wären alle Parameter bekannt, wäre das Ergebnis vorhersehbar, berechenbar. Durch die Höhe der Komplexität beteiligter Parameter, ERSCHEINT uns das Ergebnis zufällt, auch, weil uns kein Versuch exakt wiederholbar gelinkt (siehe Lottozahlen-Maschine). Selbst diese Maschine arbeitet nicht mit dem Zufallsprinzip, sondern rein "natürlich" auf der Grundlage bestehender Naturgesetze. Einzig ihre Komplexität macht uns den Strich durch "die Rechnung".
Zufallsgeneratoren auf der Grundlage von Computerprogrammen tun nichts anderes, als durch Komplexität und durch Verwendung von voneinander unabhängigen Prozessen (z.B. indem "zufällige" Zeitwerte auf fixe Formeln treffen) das Ergebnis zufällig erscheinen zu lassen. Hier "bastelst" man sich ein als Zufall bezeichnetes Ereignis, was im Kern aber weder Zufall ist, noch ein zufälliges Ergebnis erzeugt, sondern ein mathematisches. (Mathematik ist ein "Gedankenhilfsmittel", den Ereignissen der Welt ihren Zufall zu stehlen.). Auch solche Zufallsgeneratoren basieren auf unvollständige Information. Wäre hier der genaue Zeitpunkt des Auslösens des mathematischen Prozesses bekannt und bestimmbar, wäre auch das Ergebnis vorhersehbar, nicht mehr zufällig.





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