Da würde ich zustimmen. Sprints sind super, wenn die Voraussetzungen stimmen und sie zum Ziel passen; das würde ich in diesem Fall eher in Frage stellen, weil das Ziel ja in erster Linie gesundheitsorientiert ist. Weiters ist die Laufmechanik bei vielen Freizeitsportlern absolut horrend, da würde ich mich hüten, bei einem erhöhten Verletzungsrisiko Sprints zu machen.
Nochmals zum Krafttrainings-Plan: Wie gesagt, ich würde das nicht überkomplizieren. Meiner Erfahrung nach sind niedrigere Wiederholungen für Einsteiger weder erforderlich noch sinnvoll, schon gar nicht, wenn Maximalkraft nicht das Ziel ist. Meiner Erfahrung nach machen Wiederholungen im Bereich bis 5 vor allem dann Sinn, wenn damit die Gewichte im Verhältnis zu höheren Wiederholungszahlen signifikant gesteigert werden können. Wenn jemand beispielsweise maximal 40 kg in Übung X schafft, dann wird diese Person vermutlich ca. 35 kg für 5 WH schaffen und ca. 30 kg für 10 WH; da halte ich es für zielführender, das niedrigere Gewicht mit mehr Wiederholungen zu wählen, nachdem das höhere Volumen ja auch einen Reiz setzt. Anders sieht es aus, wenn jemand 400 kg auflegen kann...
Und nochmal: wichtig finde ich im Moment, dass ein Plan durchgezogen wird. Daher habe ich für meinen Teil auch kein Problem, wenn bei der genannten Zielsetzung Maschinen mit drin sind, denn die geführte Bewegung kann tatsächlich ab und an Vorteile bringen (was nicht heisst, dass man sich mit Maschinen nicht verletzen kann - aber erfahrungsgemäß sind die meisten AnfängerInnen eher zu zögerlich als zu aggressiv im Training). Die Außenrotatoren in allen Ehren, aber ein Anfängerplan wird meines Erachtens nicht Erfolg haben oder scheitern, weil die berücksichtigt wurden oder nicht. Wenn der Plan dann ein paar Monate durchgezogen ist, die ersten Erfolge sich eingestellt haben und die Zielsetzung konkreter wird, dann kann man weiterreden. Balance im Training ist sicher wichtig, aber am wichtigsten ist nach wie vor, dass de facto trainiert wird.
Beste Grüße
Period.





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