Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen



Die Entspannung, die ich anstrebe, ist das Unterlassen unnötiger aktiver Kontraktion. Das geht mehr oder weniger bei jeder Muskellänge.
Was für eine Entspannung Ihr benötigt, ist mir nicht ganz klar...
sorry, war Tischtennis spielen ^^

nunja Spannung ist Spannung . wir wollen beides . weder zu sehr aktiv kontrahieren lassen (schrieb ich ja) noch zu sehr eine Spannung provozieren aufgrund von Vordehnungen.
aber ; da der Körper ein Anpassungsorgan ist und ständig Sinnesreize auswertet und abgleicht , ist es möglich , durch üben mehr und mehr , bestimmte Amplituden zu vergrößern , ohne zu viel Gegensteuerungen auszulösen . das braucht aber Zeit. ich erweitere also den Bereich in dem ich Triggerfrei/arm arbeiten kann . dennoch ......... >>>>>>>>>

Ich kann meinen Muskel auch entspannen, ohne dass der Antagonist aktiv ist.
Unter Entspannung verstehe ich das Unterlassen der Kontraktion.
Wen meint denn das von mir hervorgehobene "wir"?
klar kannst du einen Muskel entspannen , ohne daß der Antagonist aktiv ist nur was hat das gerade mit der Diskussion zu tun ?
und welchen Antagonist meinst ? schon in unterschiedlichen Phasen einer Bewegung kann ein Antagonist zum Synergist werden. man kann also nicht sagen Bizeps ist automatisch ein Antagonist zum Trizeps . das ergibt sich erst auf eine konkrete Bewegung und Abschnitt der Bewegung.

eine Kontraktion unterlassen geht eigentlich nicht -----würden wieder spezielle Seiten argumentieren . da immer eine Grundspannung anliegt . Du meinst wahrscheinlich bewusst Kontrahieren lassen. das wäre dann das Selbe , was ich mit den Hüftbeugern aussagen wollte.
Entspannung hier kann aber auch einfach das runterfahren des Muskels sein. also nicht mehr so stark kontrahieren lassen . auch das ist schon Entspannung. und von der rede ich !!!

mit WIR meine ich mich und meine Übungspartner und deren Übungspartner . ist das wichtig ?


Im Beitrag weiter vorne nanntest Du die Stichworte "Plyometrie" und "Ausholen".
Dabei werden Dehnungsreflexe genutzt.
Die dabei auftretenden Spannungen sind Spannungen aufgrund aktiver Kontraktion:
öhm , umgedreht. erst kommt die Vordehnung , das führt zu einer erhöhten Spannung in der Muskulatur durch diese Dehnung und der Reflex führt zu einer Kontraktion . dadurch zieht sich der Muskel zusammen und nimmt so diese Dehnungsspannung raus.
einfaches Beispiel ist das Springen von erhöhten Untergrund und dann die reflexausgelöste Kontraktion nutzend , zurück auf den Hocker hüpfend.

Wenn ich einen Muskel dehne, weist der eine Dehnspannung auf.
Diese Spannung ist anderen Ursprungs, als eine Spannung durch Kontraktion.
um diese Dehnspannung geht es doch. und es kommt noch ein zweiter Mechanismus dazu. nämlich das ein Muskel auch ein Kraftmaximum in einer bestimten Phase seiner Dehnmöglichkeit hat . nicht verwechseln mit Maximalkraft als generelle Grundfähigkeit eines Muskels.

damit meine ich , das bestimmte Muskeln oder Muskelanteile eine gewisse Vordehnung benötigen um in ihr Kraftpotential zu kommen . sind Ursprung und Ansatz zu nah , ist die mögliche Kraftentfaltung klein , sind sie zu sehr gedehnt , wird sie auch wieder kleiner.

Beispiel:
Frenchpress/Absenken und Trzizepsdrücken über Kopf ..............hier wird der lange Kopf des Trizeps vorgedehnt und ist damit stärker in der Übung enthalten . wird also intensiver mittrainiert als wenn der Arm eng am Körper anliegt.

Wadenheben stehend ........ der zweigelenkige Anteil (zwillingswadenmuskel ) wid aufgrund der Kniestreckung und damit seiner Vordehnung beim Stehen , mehr mit einbezogen . im Sitzen , verlagern sich die Anteile mehr auf den Schollenmuskel (eingelenkig)

Hackenschmidt-presse ....... hier wird durch das Hackenschmidtprinzip eine stärkere Aufrichtung des Oberkörpers provoziert und damit eine KLEINERE BEUGUNG im Hüftgelenk (also man bleibt mehr in Streckung als bei Kniebeuge) .
das führt dazu , das der zweigelenkige Anteil des Oberschenkelstreckers (rectus femoris) stärker vorgedehnt und deshalb intensiver mittrainiert wird als bei normalen Kniebeugen.

denn der Lange Kopf des Oberschenkelstreckers ist ebenfalls an der Hüftbeugung beteiligt ...wie der Iliacus , wie Psoa , wie der Schneidermuskel.
und du siehst hier das Gleiche Prinzip ...... mehr Streckung im Hüftgelenk gleich mehr Spannung im Rectus und nicht Entspannung.