Zitat Zitat von Käptn_Blaubär Beitrag anzeigen
Sollte man, wenn man Gewicht verlieren will, nicht eher darauf achten, den Stoffwechsel möglichst oft und lange in Gang zu halten, und zwar durch regelmäßige Nahrungszufuhr.?
Denn wenn man zu viele Stunden täglich dem Körper keine Nahrung zuführt (Fasten), "denkt" der Stoffwechsel, es liegt eine "Hungersnot" vor und schaltet deshalb auf Sparflamme.
Mit anderen Worten, der "Grundumsatz" an Kalorien sinkt.
So jedenfalls die bisherige, landläufige Meinung, an der ich mich immer orientiert habe.

Deshalb scheitern ja auch so viele "Diäten", weil man dem Körper eben zu wenig Nahrung zuführt.
Sie scheitern, weil die Leute i.d.R. diese Vorgehensweise nur kurzfristig durchziehen.
Wenn sie ihr "Wunschgewicht" dann erhalten haben, essen viele aber wieder "normal" und die Folge ist, dass der Stoffwechsel diese Mengen dann nicht mehr gewohnt ist, und in der Folge schneller Fett ansetzt, als vor der Diät.

Man kennt dies vom sogen. "Jo-Jo-Effekt"
Nun, das mit der "Sparflamme" ist ein mittlerweile widerlegter Mythos.

Korrekt ist, dass man, wenn man etwa von 100kg auf 80kg abspeckt, dann auch nur noch für 80kg essen darf (und nicht mehr für 100), um diese 80kg zu halten. Insofern, ja, der Körper braucht weniger Energie als vorher.
In dem Moment, in dem unser auf 80kg verschlankter Mensch nun wieder "normal" isst, und "normal" als "fressen für 100kg" (also wie vorher) auslegt ... wird er wieder auslegen.
Das hat aber nix mit "Hungermodus" zu tun, sondern ganz einfach mit der geringeren "zu fütternden Masse".

Und, klar spielt es auch eine Rolle, was man isst. Für das Sättigungsgefühl, für die Verdauung, für den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt etc. pp. Für die *Gewichtsfrage* aber zählt einzig und allein die Energiebilanz. Kcal.

Nur dass man von einer Tafel Schoki nicht so nachhaltig satt wird wie vom Energieäquivalent in Form eines kräftigen Müsli mit ordentlich Nüssen, Früchten, Cerealien ... ( und so geschmeidig ka**en wie vom Müsli kann man man von der Schoki auch nicht.^^)