Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen

Wie übt man so etwas nun, wenn man der Angreifer ist. Falls die Sachen "Striking-Zeug" sind, übe ich, immer mehr Power bei immer besser Kontrolle (Gleichgewicht, Struktrur u.s.w.) und immer höherer Geschwindigkit zu erzeugen.
Richtig, genau das kann man als Angreifer üben, wenn man eine Idee davon hat.
Man kann das in den Bewegungen üben, man kann das aber auch üben wie andere KK das auch machen, am Sandsack, mit Waffen, (Suburi), oder schlagen auf Autoreifen oder ähnliches, man kann auch "Bahnen laufen" wie im Karate z.B., shomen, yokomen, Kombinationen.


Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
Die Bewegung ansich folgt ja einer Vorgabe. Mein (Treffer-)Ziel und die äussere Ausführung ist immer vorgegeben.
Je "besser" nun meine Angriffe werden, umso kleiner wird der Zeitrahmen in dem der "Verteidiger" annehmen und nutzen kann, um so schneller und sicherer muss sein Handeln werden (das des Verteidigers).
Hierfür gibt es ebenfalls Methoden, mit denen man das systematisch aufbauen können, man muss das nur auch mal ein bisschen konsequent verfolgen, damit auch erkennbare Fortschritte gemacht werden.
In so einem Standard-Training ist davon ja nun nichts zu sehen, das sind Dinge die man tatsächlich in extra Trainingseinheiten üben muss, auch hier ist der Aufbau so dass man mit go no geiko anfängt, statisch, dann mit einem großen Zeifenster, was im Lauf der zeit immer kleiner wird, bis man auch strategische Dinge lernt. Ich denke aber, dass das eben meistens nicht systematische unterrichtet wird, und bei lange Übenden sich einfach durch die Erfahrung und jahrelanges Training mit sehr unterschiedlichen Übungspartnern herauskristallisiert. Deswegen dauert es aber bei den meisten so ewig lange, bis sie mal ein paar (unter kämpferischen Gesichstpunkten betrachtet) brauchbare Fähigkeiten entwickeln.