
Zitat von
Pansapiens
*)natürlich kann man kurzzeitig der schiebenden Kraft nachgeben, wodurch die Standfläche entlastet würde. (vergl. Tiefentlasten beim Skifahren). Dadurch würde beim Geschobenen die Ansatzstelle der Kraft an Brust aber beschleunigt und um die wieder abzubremsen, bräuchte man eine zusätzliche Kraft, die sich wiederum in einer erhöhten Kraft auf die Standfläche auswirken würde, so dass im Mittel nichts "gewonnen" ist. Daher ist der hier von Cam67 als Modell angebrachte Doppelfauststoß, mit mechanischer Entkopplung der schlagenden Hand vom Restkörper, um eine entsprechende Rückwirkung auf den Restkörper und damit die Standfläche zu vermeiden, für die Analyse der Übung "auf die Brust geschoben werden" IMO ungeeignet.
was für ne linke Art , den text ganz klein drunter zu schieben.
Das Sacken lassen macht intuitiv jeder , auch bei Schub. Anfänger tun es durch einfach in die Knie gehen, Fortgeschrittene benutzen zusätzlich ein Sacken/fallen von Strukturen in sich, durch schnelle Entspannungen Deshalb ist es durchaus geeignet , für die Anylyse, es mit einzubeziehen, da es nunmal eben das bewusste Nutzen der Masseträgheit ermöglicht UND einem wie schon angesprochen, Zeit und Wege eröffnet für andere zusätzliche Manipulationen .
Und ja danach stellt man auch auf der Waage eine erhöhte Anzeige fest ! ABER , schon durch das Sacken lassen entsteht , selbst wenn man es nicht will, eine ÄNDERUNG DER EINkOMMENDEN KRÄFTE des Schiebenden , und diese Änderung zu missachten , ist nach all dem was bisher im Thread erarbeitet wurde ,auch von DIR , NICHT vernachlässigbar . Weder beim Stoss noch beim Schub.
PS.Im Doppelfauststossbeispiel ging es vor allem darum zu zeigen , das die eigene Struktur bzw Körperorganisation der Schlüssel ist . Denn nach wie vor bleiben die Kraftverläufe gleich .Egal ob man mit Schub oder Stoss arbeiten. Das die zeitlichen Abläufe differieren sollte dann auch klar sein. . Ansonsten wieder nur Kopfschüttel
Geändert von Cam67 (20-06-2022 um 13:17 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)