Auf die Gefahr hin, ein neues Fass aufzumachen - die Szenario-Aussage bezieht sich auf ein Verständnis von dem, was man macht, als ritualisierte Simulation eines wie auch immer gearteten Kampfes. Wenn man das so versteht, wird man das an irgendwas festmachen müssen, da kommen dann ggf. Szenarios ins Spiel. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass "er liegt am Boden während ich stehe und die Kontrolle über ihn habe" in praktisch jedem Szenario ein vorteilhafter Ausgang wäre, ebenso "er liegt am Boden und schläft, ich stehe". Jenseits davon wirds schon recht spezifisch; um nochmals die Duell-Analogie zu bemühen - "er geht in vollem Bewusstsein zu Boden, ich stehe aber habe nicht die Kontrolle über ihn" wäre im Schlachtgetümmel ein klarer Vorteil für mich - soll er doch schauen, wie er wieder hochkommt, der hat jetzt andere Probleme als mich -, im Duell aber ggf. nur ein marginaler Vorteil, wenn ich nicht sofort was aus meiner Situation machen kann. "Auf der Strasse" hängt es dann wieder davon ab, mit wie viel Schmackes er runtergeht und ob er fallen kann. Umgekehrt ist "er liegt am Boden, ich sitze auf ihm" auf dem Schlachtfeld keine so heisse Idee, bei einem Duell dagegen prima; "auf der Strasse" hängt es wieder davon ab, ob er Kumpels dabei hat oder ob ich ihn aus welchem Grund auch immer ohne grössere Beschädigungen festsetzen und auf Hilfe warten möchte. Ergo gibt es durchaus... nennen wir es Empfehlungen oder Richtlinien, die szenariospezifisch mehrheitlich sinnvoll sind; aus denen kann man dann Ziele oder auch Regeln machen.
Sieht man die Sache dagegen rein als Sport, kann man auch ziemlich schwachsinnige Regeln ausgeben ("ein gesprungener Tritt zum Kopf mit drei vorherigen Umdrehungen bringt die höchste Punktezahl, darf aber nicht mit mehr als 15 Newton auftreffen, sonst wird man disqualifiziert"), und sieht man es als traditionelle Gesundheitsgymnastik kann man sowieso machen, wozu man lustig ist![]()






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