Hallo,

Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
Kommt auch nicht so rüber .
Ich bin da echt vorsichtig geworden.

Beim oben erwähnten Dojoleiter- und Trainertreffen habe ich die Unterschiede alte/neue PO vorgestellt und zu den jeweiligen Kyuprüfungen Vorschläge gemacht, wie das gestaltet werden könnte. Irgendwie kam das Thema dann auf Kihon-Kumite (Gohon, Sanbon, Kaeshi-Ippon, Kihon-Ippon). Meine Nebenbei-Aussage, dass wir so etwas bei uns im Training eh nicht mehr machen, wurde von ungläubigem Staunen bis hin zu offener Wut aufgenommen ("Du stellst Dich wohl hier gegen die Stilführung??!!")
Mich hat das echt überrascht; ich hätte das nie vermutet, weil ich ganz still und heimlich davon ausgegangen bin, dass das eh auch in den Vereinen allein zur Prüfungsvorbereitung ab und zu mal gemacht wird. Jedenfalls kam ich wohl ziemlich als Troll rüber, weil ich immer wieder (ungläubig) "Aber, Warum?" zurückgefragt habe.
Beantworten konnte das keiner schlüssig.

Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
Das ist jetzt alles Arbeitsstand bei mir, der sich ändern kann.
Kenne ich. Ich bin (wieder einmal!) dabei, mein gesamtes Bewegungsmuster umzustellen und liege weit hinter dem Plan. Da wir seit vier Monaten neben dem regulären Training zwei mal die Woche Dan-Vorbereitungstraining machen, komme ich einfach nicht dazu, mich so intensiv damit zu beschäftigen, wie ich eigentlich müsste.

Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
Letztlich gibt es durch die (im besten Fall nicht sichtbare) Beckenarbeit und den verbundenen Körper eine Beschleunigung, dass eine Hand nach vorn schnellt und die andere nach hinten.
Bei mir nicht; der Gyaku-Zuki wird nach vorn beschleunigt, die andere Hand verbleibt in Kamae an Ort und Stelle. Motorisch nicht so einfach, weil Schultergürtel und Hüfte rotieren, der Deckungsarm aber bewegungslos im Raum bleiben soll. Wenn man den Bogen einmal raus hat, klappt es aber hervorragend.

Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
Eine Hüfte ist Drehpunkt, eine Hüfte geht nach vorn. Nur nicht sichtbar von außen.
Ist das irgendwie metaphorisch gemeint?

Vor kurzem gab es das hier schon mal; bei mir gibt es zwei Ausführungen Gedan-Barai: Block und Hüfte (bzw. gesamter Körper) rotieren in eine Richtung und Block und Hüfte rotieren entgegengesetzt. Bei der letzten Ausführung wird meist zurückgeglitten wodurch im Prinzip beide Hüftseiten zurückgehen. Eine starke und große "nach-vorn-Bewegung" der blockseitigen Hüfte habe ich dabei eigentlich nie. Muss ich mal drüber nachdenken.

Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
Da dürfte dann auch das Thema der 6 Richtungen ins Spiel kommen.
Sind damit die sechs physikalischen Freiheitsgrade im Raum gemeint? Was hat denn das jetzt wieder mit allem zu tun? Mann oh Mann - Karate ist verwirrend

Grüße
Sven