
Zitat von
Alexa91
Hallo,
ich finde diese alten Geschichten immer sehr interessant (obwohl das geschilderte Dominanzgebaren sehr befremdlich auf mich wirkt).
Interessant, weil sie zeigen, dass in der DWTO/EWTO von Anfang an die Werbung wirklich einfach nur Werbung war.
Aus einem frühen Lehrbuch eines inzwischen verstorbenen WT-Großmeisters.
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Grüße
Alexa
Ich stimme dir zu , daß Werbung und Realität in einigen Punkten weit auseinander waren . Da denke ich vor allen an die Aussage zum Kraftaufwand, Kraftlosigkeit und solche Dinge. Da gabs widersprüche zu Hauf.
Aber ausgerechnet die Punkte in deinem eingeblendeten Text , waren stimmig. Im offiziellen Schulunterricht wurden keine Rumpfbeugen oder Liegestütze gemacht . Das ist korrekt was da steht. zumindst bei uns war so. Erwärmung fand z.b. über die erwähnten wechsel von Tan zu bong zu gaan usw. statt. Als Beispiel. Also immer mit/über WT-typischen Bewegungen . Daß japanisches Training bemängelt wird ist ein wenig witzig , weil im Unterricht ebenso Bahnen gelaufen wurden , aber darauf bezog sich clevererweise auch nicht die Werbung.
Krafttraining wurde zwar empfohlen (wie schon öfter beschrieben) fand aber ausschliesslich ausserhalb des offiziellen Schultrainings statt , wenn das einer für sich mit einbauen wollte. Waren also Hausaufgaben. Ebnso wie Sandsack. Manche Schulen boten die Möglichkeit dafür an (z.b. in Halle ) , aber dann auch ausserhalb der WT-Schulzeit , also des Gruppentrainings. Sandsack direkt ins Training mit eingebaut kenne ich nur aus dem Privattraining bei T.Mannes in Saarbrücken .
Was ich gern wissen würde , was du im Geschilderten als Dominanzgebaren betrachtest ?
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)