Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
Migrationshintergrund hat man nicht "mehr oder weniger stark", entweder hat man ihn oder nicht.
Das ist nämlich klar definiert, sind beide Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren, hat man keinen Migrationshintergrund - das sollte in der 4. Genaration der Fall sein.

Das "Deutschsein ist Anführungszeichen" ist aber auch bei Leuten mit ausländischen Wurzeln tatsächlich auch von ihrer eigenen Sicht her oft ein Problem, nicht nur aus der Sicht von außen oder von Rechtspopulisten.
Und da wird es schon einige Mohameds geben, deren Eltern beide deutsche Staatsangehörige sind.

Zitat Zitat von Pflöte Beitrag anzeigen
Da hast Du es doch. Die Eltern sind eben nicht Irmgard und Klaus aus Mecklenburg, die ihren Sohn einfach so Mohamed nennen. Es gibt eine klare familiäre Migrationsgeschichte.

Der Rest sollte klar sein. Natürlich "darf" man konkreten Personen nicht wegen ihres Vornamens irgendwelche Eigenschaften andichten. Ebensowenig sollte man annehmen, dass mit Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft auf magische Weise sämtliche (mir fällt kein besseres Wort ein) "fremden" Prägungen verloren gehen oder durch Geburt in D keine "fremden" Prägungen mehr möglich sind.
s.o. selbstverständlich hat er einen Migrationshintergrund, das war doch gar nicht mein Punkt. Nius indiziert, das diese Leute gar keine richtigen Deutschen, sondern eigentlich Migranten seien.