Zitat Zitat von Royce Gracie 2 Beitrag anzeigen
Ja man muss zwischen Realismus und Fantasy unterscheiden.. Du lebst ganz klar in deiner Fantasy Welt.

1. Hat jemand ein Messer ist weder Wing Chun noch irgendein anderer Kampfstil als Verteidigung empfehlenswert..... dann greife ich zu was auch immer ich an Stöcken, Metallstangen und Stockähnlichem bekommen kann (Vielleicht ein Stuhl) und versuche mich damit zu verteidigen.
Wenn du glaubst im Nahkampf gegen einen Messerangreifer machst du irgendwelche Infight Sachen aus dem Wing Chun dann gute Nacht. Das wird genausowenig was wie Bodenkampf
Gegen ein Messer gewinnt man nicht , außer man hat ein größeres Messer , nen Baseballschläger oder ne Eisenstange.
Der Versuch Waffenlos gegen ein Messer zu bestehen geht im Stand genauso schief wie am Boden.

2. Es ist einfach Realität dass in einem Waffenlosen Zweikampf wo jemand dir die Fre.... polieren will es in der Nahdistanz schnell zu boden geht.
Ob du zu Boden willst oder nicht spielt dabei keine Rolle.
Wer keine Takedown defence trainiert hat , der landet in 1-2 Sekunden am Boden und kann so gut wie nie was dagegen machen.
Das zeigt einfach die Praxis.


Die Idee ist nicht WT/WC+Bodenkampf zu trainieren um auf dem Boden zu landen , sondern WT um Bodenkampf zu ergänzen um eben nicht auf dem Boden zu landen ! Oder wenn man unfreiwillig dort landet nicht wehrlos zu sein und schnell wieder hoch zu kommen
Sympathisch und freundlich wie immer, nur eben komplett ahnungslos.

Was machst Du denn mit den Stöcken und Stangen, wenn Dich jemand mit einem Messer angreift? Legst Du Dich auf den Boden wartest, bis der Messermann vielleicht genervt weggeht?

Waffenkampf spielt sich im Stehen ab und nur, wenn alles schiefläuft, noch auf dem Boden. Deswegen ist Standup auch eine viel bessere Grundlage für den Kampf gegen Waffen als Bodenkampf. Nichts anderes habe ich eben geschrieben.

Boxsysteme und Waffensysteme gehören zusammen und sind - je nach Sichtweise und Zeit in der Entwicklung - aus einander entstanden. Die Bewegungen sind oft sehr ähnlich, und Standupkämpfer können Waffensysteme deshalb auch schneller und besser adaptieren als Leute, die sich auf Bodenkampf spezialisieren. Nur Profis, die beides in etwa gleich gut können - sollte es so etwas überhaupt geben - sind da unter den Bodenkämpfern eine Ausnahme. Wer gut am Boden ist, will an den Boden, weil das seine starke Distanz ist. Wer das mit einem geübten Messerkämpfer tut, ist verloren.

@amasbaal
Ich teile Deinen Standpunkt nicht. Wenn man vor einer scharfen oder spitzen (oder beides) Waffe steht, gibt es keine Prinzipien, die einen Ungeübten retten können, außer vielleicht ein exzellenter 400/800 Meter Läufer zu sein. Wenn die Waffe so benutzt wird, wie es richtig ist - nämlich meistens vor dem Körper - dann helfen keine Prinzipien. Man muss wissen, was die Waffen kann, wie sie bewegt werden kann und wie man sich entsprechenden bewegen muss, um das Schlimmste zu verhindern. Das alles ist extrem langwierige Übung mit sehr komplexen Bewegungen. Jede Berührung ist da potenziell tödlich. Und angenommen, man würde einen Arm opfern, um den anderen dann doch zu packen und vielleicht zu beherrschen, kann auch das noch tödlich sein, wenn es nicht schnell medizinisch versorgt wird. Selbst absolute Experten gehen aus Messerkämpfen oft mit schweren Verletzungen raus.