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Im Wing Chun werden gezielt unter anderem Schläge sowie Ellbogentechniken gegen Wirbelsäule, Nacken oder Hinterkopf trainiert, insbesondere dann, wenn der Gegner versucht, die Arme zu unterlaufen.

Da solche Techniken im MMA-Sport verboten sind, sind sich viele MMA-Sportler ihrer Wirkung und des hohen Risikos nicht bewusst, dem sie sich bei einem Takedown-Versuch in einem Kampf ohne sportliche Limitierungen aussetzen würden.

Diese effektiven Gegenmaßnahmen haben hier viele KKB-Schreiber scheinbar gar nicht auf dem Schirm, da sie aufgrund der Verbote im Sportkontext weder trainiert noch in Videos gezeigt werden.

Sollte der Wing-Chun-Praktizierende dennoch am Boden landen, können einfache Selbstschutzreaktionen wie Beißen, Angriffe auf den Genitalbereich oder auf die Augen dabei helfen, Raum zu schaffen, um schnell wieder aufzustehen.
Naja, das wird aus entsprechenden Kreisen ja immer mal wieder behauptet (u.a. EWTO-WT in den 80er/90er Jahren bzw. früher ja auch "traditionelle" Karateschulen etc.), bzw. mag sogar prinzipiell stimmen, allerdings müsste man so etwas dann halt auch (halbwegs) realistisch gegen entsprechend fitte Gegner aus den jeweiligen Bereichen trainieren - und nicht nur "Ute vs. Long"-mäßig. Und schon allein das traf halt nunmal für die *ing-*ung-Schulen, die ich so persönlich kennengelernt hatte bzw. auch, was man medial so mitbekommt in kleinster Weise zu.

Stattdessen gibt es ja m.W. eher die Tendenz, dass sich *ing-*ung Ausübende zunehmend zusätzlich extern mit BJJ/Grappling/Bodenkampf beschäftigen, um ihr Game diesbezüglich zu ergänzen.
Das wäre nach deiner Argumentation dann im Grunde überhaupt nicht notwendig, um sich entsprechend auch gegen grapplingorientierte Kämpfer behaupten zu können.