
Zitat von
lucyinthesky
Ja, der Täter und seine Tat scheinen hier sogar verständlich.
Es mag verständlich sein, sich falsche Hoffnungen aufzubauen, sowas kann eben auch einfach mal passieren. Aber einen Anlass oder gar eine Rechtfertigung für Gewalt darf so etwas nicht bieten. Ich wollte vielmehr aufzeigen, dass bei einer Verhaltensstörung eben ab einem gewissen Punkt kein rationaler Denkprozess stattfindet. Und dieser "gewisse Punkt" sollte idR gar nicht erst zu erreichen sein. Bestimmte Umgangsformen gehören in den allerengsten Freundeskreis oder nur zum Partner/ zur Partnerin und sind für alle anderen Menschen tabu.
Ein Problem unserer Gesellschaft ist, dass man die eigene Denkweise zu häufig als Selbstverständlichkeit ansieht. Daraus folgt dann, dass andere Menschen doch "verstehen müssen, was man will.". Ist in diesem Bereich leider eben nicht ungefährlich.
Wie auch immer: was sich vermitteln und trainieren lässt, sind Auftrittsweise wie ein selbstbewusster/fester Blick, ruhige und bestimmte Gesprächsführung, Aufmerksamkeit. Zu allererst muss sich allerdings jede Person (Übergriffe finden durchaus auch gegenüber Männern statt) selbst dieser Verantwortung bewusst sein und sie akzeptieren.
Übrigens: viele Opfer machen sie hinterher massive Selbstvorwürfe (auch ein Faktor, warum viele Verbrechen nicht polizeilich gemeldet werden). Das macht ein solches Erlebnis doppelt schlimm, zeigt aber auch, dass sich so ein "Bewusstsein" auch übersteigert entwickeln kann, wenn es zu spät ist. Ganz schwierige Situation
It 's not who I'm underneath but what I do that defines me. Bruce Wayne
Dabei würdest Du sogar beim Schattenboxen verlieren. Kannix