die ist ja nicht komplett anders. Bloss hast du in der Form eine gedachte ideale Situation, zB ein Gegner, der genau vor dir steht, oder genau seitlich steht - in der Praxis, wo sich Gegner nicht an diese Ideale halten, verändert sich die Bewegung entsprechend. Sie wird aber nicht eine andere Bewegung dadurch.
in einer kritische Situation ist die Taktik, den Gegner in Sicherheit zu wiegen (verbal, über social engineering-Techniken) und ihn dann unschädlich zu machen, wenn es eine gute Gelegenheit dazu gibt.Jau... Erstschlag... Ich hab zwar keinen Ton, behaupte allerdings mal glatt, dass das mit SV herzlich wenig zu tun hat... Du wärst doch eher auf der anderen Seite, die in diesem Video zu Boden geht - und ich bezweifle offen gesprochen, dass Du die Anzeichen erkannt oder reagiert hättest.
und ja, auf der empfangenden Seite hätte ich so einen Schlag nicht kommen sehen und ihn kassiert. du?
herausfinden, was die Person will, dauert ja nicht lang. Ein zwei Sekunden, maximal. Falls diese Analyse zum Ergebnis "grosse Feindseligkeit" käme, müsste die Sache in weiteren wenigen Sekunden abgeschlossen sein.„[D]ie Sache so schnell wie möglich zu beenden“ passt doch irgendwie auch nicht zu dem von Dir propagierten „langsam“ Herantasten und erst mal herausfinden, was die andere Person will...
Sobald es, sagen wir, mehr als 10 Sekunden dauert, würde ich ein Fitnessproblem kriegen (das heisst, falls ich bis dahin noch keinen KO Schlag kassierte). Da ich ja davon ausgehen muss, dass einer, der mich angreift, sich für körperlich überlegen hält und es ziemlich sicher auch ist. Sonst würde er mich ja nicht angreifen wollen.
WT will nicht interessant sein, sondern wirksam.Erarbeiten mussten sie sich überhaupt nichts. Interessant wäre es gewesen, wenn sich der Angegriffene dementsprechend gewehrt hätte...
Es gibt einige Dinge, die wirken, und die wirken unabhängig davon, wie die Kampfkunst, in deren Namen sie ausgeführt werden, gerade heisst.Der Aussage zufolge wäre dann auch Boxen WT, MT erstrecht und eigentlich alles, was funktioniert...
Boxen und MT sind nicht WT, aber Dinge wie Kampfgeist und Aggressivität kriegt man hoffentlich in allen Kampfkünsten mit.
Wobei es in Wettkämpfen durchaus Überlegungen gibt, die man sonst nicht macht. zum Beispiel das taktische Denken in Rundenzeiten, oder das Denken daran, was Punkte gibt. Der Boxer oder MT-Praktiker im Alltag... ist wieder eine andere Geschichte.
Kettentechniken und WT-Schläge werden doch genau nach Form angewendet.Nur im WT scheint das irgendwie nicht der Fall zu sein oder zumindest habe ich mittlerweile das Gefühl...
Wobei es schon vorkommen kann, dass eine bestimmte Handtechnik mit einer bestimmten Fussarbeit kombiniert wird, die in der Form an unterschiedlichen Stellen vorkommen.
man arbeitet durchaus genau so mit den Werkzeugen wie in der Datenbank, angepasst auf die konkrete Situation. (zB wechselnde Winkel, wechselnde Höhen... während die Datenbank einen perfekt gleichmässig angreifenden, dem Praktiker spiegelbildlichen Gegner annimmt)Warum bitte packt man denn in die „Datenbank“ nicht die „Werkzeuge“, mit denen man später auch mal (genau so) arbeitet?
mag sein, dass die alten Chinesen fanden, dass sie nicht alle Anwendungen allzu offensichtlich zeigen wollten, und sie darum ein bisschen versteckten. Dass ein Übender auch mal sagen kann "oh, das ist nur so ein bisschen Gymnastik für die Gesundheit, sonst nichts!" Aber das ist jetzt Spekulation.
zB sind die Ellbogen von 0.19 ab mit der Gewichtsverlagerung nach vorne von 0.22 in der Form trennten. Während sie in der Anwendung gemeinsam benutzt werden können, und ja, durchaus genauso wie in der Form.
https://www.youtube.com/watch?v=9NW1_Bmbmkg
Ein Fehler des Gegners IST doch ein Geschenk. Der Gegner hätte diesen Fehler nicht machen müssen.Man braucht kein Geschenk, man nutzt Schwächen und Fehler aus oder erarbeitet sich Öffnungen. Mit einem Geschenk hat es herzlich wenig zu tun, das muss man sich oft hart erarbeiten und erst einmal erkennen.
und ja, das Erkennen ist die grosse Herausforderung. Es gibt einen kurzen Moment einer guten Gelegenheit, aber der kurze Moment ist auch schnell wieder weg.
Sektionen sind laut Leung Ting einfache Übungen, um gewisse grundlegende Prinzipien zu lernen. Angriffe auf Hals und Kopf etc gibt's darin aber auch.Gibt es einen Grund, dass die Angriffe mit den Ellenbogen stellenweise bewusst auf meistens wirkungslose Ziele gehen (würden)?
gibt ein, zwei simple Varianten, ist kein Schwerpunkt.
Takedown.
Was für "so" eine Person? Einen erfahrenen VK-Kämpfer?. Dann wird’s schwer, gegen so eine Person überhaupt Land zu sehen oder wie würdest Du das (in diesem zeitlichen Rahmen) lösen?
Klar ist das schwer, gegen so jemanden Land zu sehen.
Da sind social engineering-Techniken das Mittel der Wahl. Sodass er im besten Fall gar keine Lust hat zu kämpfen.
Ansonsten auf eine Chance hoffen, in der ich einen genug schweren Schock anbringen kann, um Zeit zu kriegen, wegzukommen.
man kann sich nicht immer alles aussuchen, aber wenn man sich was aussuchen kann, sollte man das auch tun. Und das idealerweise rechtzeitig, nicht erst dann, wenn man mitten in einem Riesenproblem drin steckt. Vorausschauendes Verhalten ist nicht nur beim Autofahren eine gute Idee, sondern auch sonst.Es ist nicht so, dass die Personen nicht gerne nach hinten gehen und nachgeben würden, wenn sie dabei stehen bleiben könnten. Man kann sich nur nicht immer aussuchen, was man denn jetzt möchte.





. Dann wird’s schwer, gegen so eine Person überhaupt Land zu sehen oder wie würdest Du das (in diesem zeitlichen Rahmen) lösen?
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